pts20071203018 in Business
Börse: Aktiv schlägt passiv deutlich
Starpoint: Über 100% Outperformance mit Value-Aktienfonds
Kreuzlingen (pts018/03.12.2007/13:00)
In letzter Zeit tauchen vermehrt Statistiken in der Presse auf, wonach ca. 80% der Fondsmanager an den Aktienmärkten ihren Vergleichsindex auf mittlere bis längere Sicht nicht zu schlagen vermögen. Noch schlimmer: Bei den verbleibenden 20% ist keine Konstanz zu erkennen. Nicht selten landen die besten Portfolioverwalter eines Kalenderjahres im nächsten Jahr im hinteren Drittel ihrer Vergleichsgruppe. Daraus wird geschlossen, dass überdurchschnittliche Ergebnisse nicht einer überlegenen Strategie oder dem Können zu verdanken sind, sondern schlicht dem Zufall. Nach dem Gesetz der grossen Zahl muss es zwangsläufig ja einige Fonds geben, die rein zufällig auch über längere Zeiträume ihre Benchmark schlagen.Fondsmanager beurlauben
Sind erfolgreiche Fondsmanager also "Narren des Zufalls"? Begründet wird diese Ansicht mit der Markteffizienzthese. Diese besagt, dass die Börsenkurse bereits alle bekannten Informationen und Erwartungen der Marktteilnehmer widerspiegeln. Daher schneiden Investoren, die aktiv Aktien aussuchen, selten besser ab als der Index. Die logische Schlussfolgerung: Anleger sollten passiv gemanagte Instrumente, so genannte ETF's, bevorzugen, die einen Index nachbilden und nur vergleichsweise geringe Management-Kosten verursachen. "Beurlauben Sie Ihren Fondsmanager", lautet der aktuelle Werbespruch eines ETF-Anbieters.
Überlegene Investmentstile
Als aktive Investoren teilen wir die Meinung der Protagonisten passiver Anlagestrategien selbstverständlich nicht. Unterzieht man die erfolgreichen 20% der Investoren nämlich einer genaueren Prüfung, stellt man fest, dass viele in ihrem Anlageverhalten Ähnlichkeiten aufweisen. Sie agieren nicht selten antizyklisch und investieren schwerpunktmässig in Value-Aktien. So konnten wir denn auch in unserer Kapitalmarktforschung die Überlegenheit von Value-Strategien klar und eindeutig nachweisen.
Es gibt also überdurchschnittlich erfolgreiche Aktienstrategen, doch wie lassen sich diese von den "Narren des Zufalls" unterscheiden? Die Antwort ist ganz einfach: Durch ihr Anlageverhalten, das durch eine breite Diversifikation gekennzeichnet ist. Wer systematisch und diszipliniert seine Anlagen auf verschiedene Länder, Branchen und liquide Einzeltitel streut und dabei noch auf eine möglichst geringe Korrelation achtet (z.B. durch Beimischung von Emerging Markets, Goldminen und Rohstoffaktien etc.), hat gute Chancen auch in Zukunft den Markt zu schlagen - nicht jedes Jahr - aber auf mittlere bis längere Sicht. Vorsicht ist dagegen angebracht, wenn ein Verwalter Klumpenrisiken eingeht oder verstärkt in kleinkapitalisierte Werte (Small Caps) investiert. Denn wer verstärkt Wetten eingeht, ist vom Glück - und damit vom Zufall - abhängig.
Lassen Sie sich also nicht zu passiven Investments überreden, solange es Fonds gibt, die mit aktiven Strategien den Markt schlagen. Denn eines ist sicher: 100% der passiv gemanagten Fonds hinken hinter dem Vergleichsindex her (wegen der - wenn auch geringen - Kosten). Und in einer Abwärtsbewegung an den Börsen rauschen Sie mit Ihren Indexanlagen ungebremst mit in den Keller.
Outperformance mit dem StarPlus Starpoint
Mit unserem internationalen Aktienfonds "StarPlus Starpoint" konnten Sie seit Auflage im August 2000 einen Wertzuwachs in Euro per 31.10.2007 von 95% erzielen. Ein globaler Indexfonds (MSCI-World) verbuchte im selben Zeitraum in Euro gerechnet einen Verlust von rund 20%. Und selbst mit einem DAX-ETF konnten Sie inklusive der Dividenden in diesen sieben Jahren nur magere 9,3% Rendite erzielen.
"Beurlauben" Sie also besser Ihren ETF-Anbieter, als Ihren Fondsmanager!
Ansprechpartner in der Schweiz:
Dipl.-Inf. Kai-Arne Jordan
StarCapital Swiss AG
Schloss Römerburg, Burgstrasse 8
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Tel. 071/686 85 85
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