pts19980406008 in Business
BMAGS schließt aus, daß verseuchtes Blut auf den österr. Markt gelangt ist
Klage gegen Ministerialbeamten zurückgewiesen
Wien (pts008/06.04.1998/12:54)
Zu heutigen Presseberichten über Manipulationen mit Blutprodukten stellt das BMAGS fest:Bereits am 19. Dezember 1996 wurde das Gesundheitsministerium durch eine Sachverhaltsdarstellung darüber informiert, daß einem oberösterreichischen Unternehmen aus der Arzneimittelbranche Unregelmäßigkeiten und Mängel an Qualitäts- und Sicherheitsstandards beim Handel mit biologischen Produkten vorzuwerfen seien.
Unmittelbar darauf wurden die Ermittlungen der Exekutive aufgenommen, deren Ergebnisse nun der Staatsanwaltschaft Linz vorliegen. Es ist festzuhalten, daß seitens des Gesundheitsministeriums prompt und offensiv agiert und reagiert worden ist.
Das BMAGS kann ausschließen, daß verseuchte Medikamente aus dieser Produktion auf den österreichischen Markt gelangt sind. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind auch keine derartigen Produkte in den Export gelangt.
Hinsichtlich des von der verdächtigten Firma angestrengten Verfahrens wegen Rufschädigung und Geschäftsstörung gegen jenen Ministerialrat des BMAGS, der die Ermittlungen in Gang gesetzt hat, ist festzustellen: Die Klage des Unternehmens wurde vom Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien zurückgewiesen, zu einem Verfahren ist es nicht gekommen. (Ende)
| Aussender: | Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales |
| Ansprechpartner: | Dr. Gisela Kirchler-Lidy, email: <A HREF=mailto:gisela.kirchler@bmags.gv.at>gisela.kirchler@bmags.gv |
| Website: | www.bmags.gv.at/ |
