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Bitcoin-Mining: USA stoßen China vom Thron

Laut Cambridge-University-Studie nun 35,4 Prozent der weltweiten Aktivitäten auf US-Boden


Bitcoin: China war lange Mining-Spitzenreiter (Foto: pixabay.com, TamimTaban)
Bitcoin: China war lange Mining-Spitzenreiter (Foto: pixabay.com, TamimTaban)

Cambridge (pte002/14.10.2021/06:05) - Beim lukrativen Bitcoin-Mining haben die USA erstmals China als Top-Nation vom Thron gestoßen. Aktuellen Daten der Cambridge University http://cam.ac.uk zufolge fanden im Juli dieses Jahres rund 35,4 Prozent der gesamten weltweiten Mining-Aktivitäten, bei denen Nutzer dem Netzwerk Rechenkapazitäten zur Verfügung stellen und dafür entlohnt werden, auf US-Boden statt. Das entspricht einem Anstieg um 428 Prozent im Vergleich zum September-Wert des Vorjahres.

Alternativ-Online-Finanzmarkt

"China hat den alternativen globalen Online-Finanzmarkt bis 2018 dominiert. Lokale Marktentwicklungen und regulatorische Veränderungen haben seitdem aber dazu geführt, dass das Volumen und der weltweite Marktanteil deutlich zurückgegangen sind", heißt es im Bericht des Cambridge Centre for Alternative Finance http://bit.ly/3vbdSLZ . Noch 2019 sei mit 48 Prozent fast die Hälfte aller entsprechenden Aktivitäten in China getätigt worden. "Im Jahr darauf war es dann nur noch ein Prozent", so die Experten.

"Die Einschätzung, dass China den Markt für Bitcoin-Mining kontrolliert, ist damit endgültig hinfällig", zitiert "CNBC" den Kryptowährungsspezialisten Boaz Sobrado http://boazsobrado.com . Dieser bestätigt die neuesten Zahlen aus Cambridge und sieht eine starke Abwanderungstendenz von chinesischen Mining-Betreibern in Richtung Vereinigte Staaten. "Die USA haben Bitcoin-Minern, die ein neues Zuhause suchen, einiges zu bieten", meint der Experte. US-Bundesstaaten wie Texas hätten beispielsweise die niedrigsten Energiepreise der Welt - ein wichtiger Vorteil für Miner, die in einem äußerst hart umkämpfen Markt agieren.

Kostenfaktor Energiepreise

"Mining ist ein äußerst sensibles Geschäft, was den Kostenfaktor angeht. Es macht also nur Sinn, wenn man sich einen Standort dafür aussucht, an dem die Energiepreise möglichst niedrig sind", erklärt Adam Back, CEO beim Blockchain-Unternehmen Blockstream http://blockstream.com . Gerade Staaten wie Texas würden Krypto-Miner aber nicht nur mit besonders niedrigen Strompreisen, sondern auch mit einem günstigen politischen Umfeld und einer adäquaten Hosting-Infrastruktur anlocken.

"Wenn man Mining-Aktivitäten im Wert von hunderten Millionen Dollar aus China hinaus umsiedeln will, möchte man natürlich sicherstellen, dass es dann dort, wo man hinkommt, eine gewisse geografische, politische und rechtliche Stabilität gibt", meint Darin Feinstein, Mitgründer von Core Scientific http://corescientific.com , ein Unternehmen, das sich seit 2017 auf den Bau von technologischer Bitcoin-Infrastruktur spezialisiert hat.

(Ende)
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