Jeder zweite deutsche Mittelständler testet KI
Laut neuer DMB-Umfrage entwickelt sich der Einsatz von KI-basierten Agenten besonders dynamisch
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KI-Nutzung im deutschen Mittelstand: ein unumkehrbarrer Trend (Bild: ChatGPT/Dall-E) |
Berlin (pte018/09.03.2026/12:30)
Laut dem "KI-Index Mittelstand 2026" des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB) testet bereits gut jedes zweite mittelständische Unternehmen in Deutschland KI-Lösungen - ein Plus von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelt sich der Einsatz von KI-Agenten. 16,6 Prozent der befragten Firmen setzen auf diese noch junge Technologie.
KI als strategisches Werkzeug
"KI wird zunehmend als strategisches Werkzeug verstanden, mit klarem Fokus auf Effizienz, Produktivität und sicheren, praxisnahen Anwendungen. KI-Agenten sind dabei besonders interessant und zeigen die größte Wachstumsdynamik", sagt DMB-Chef Marc S. Tenbieg.
Die Motive für den KI-Einsatz liegen im operativen Nutzen. Effizienzsteigerungen in internen Prozessen werden von den befragten Unternehmen am häufigsten als Mehrwert genannt (54,4 Prozent). 2024 waren es nur 22,2 Prozent. Dahinter folgen Steigerungen der Produktivität (44 Prozent - 2024: 15,5 Prozent) und Einsparungen (41,1 Prozent - 2024: 19,6 Prozent).
Weitere erwartete oder bereits realisierte Vorteile sehen die Mittelständler in einer besseren Datenanalyse und Entscheidungsfindung (35,2 Prozent), in einem verbesserten Kundenerlebnis (19,9 Prozent) sowie in der Linderung des Arbeitskräftemangels (13,7 Prozent). Die Förderung von Innovationen spielt weiterhin eine geringe Rolle (4,4 Prozent).
Investitionen trotz Stagnation
Trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten planen 37 Prozent der befragten Mittelständler, KI 2026 einzuführen oder bestehende Anwendungen auszubauen. 2024 waren es nur 25 Prozent. Gleichzeitig ist der Anteil der Unternehmen ohne konkrete KI-Pläne deutlich gesunken, von über 40 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 31 Prozent, schreiben die Studienautoren.
39,9 Prozent wünschen sich mehr Hintergrundwissen zu potenziellen Einsatzgebieten. Auch hoch priorisiert ist der bessere Schutz von Daten und Geschäftsgeheimnissen (32 Prozent). Weitere Herausforderungen sind gesetzliche Klarheit (26,6 Prozent), bessere Datenqualität (23,7 Prozent) sowie technisches Know-how und der Zugang zu Fachkräften (20 Prozent).
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