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pte19980317013 in Business

Bezahlung je nach Aktienkurs

IBM und Apple koppeln Gehälter der Manager an die Aktienentwicklung.


München (pte) (pte013/17.03.1998/23:54)

Die beiden großen Computerhersteller IBM http://www.ibm.com und Apple http://www.apple.com haben ihren Vorstandsdirektoren in der Zukunft ein weiteres "Zuckerl" für eine positive Unternehmensentwicklung gewährt. Neben dem bisherigen Gehalt werden die Chefs auch Optionen auf IBM-Aktien ab einem bestimmten Kurs erhalten. In der Finanzsprache heißt diese Art des Gehaltbonus "shareholder value".

IBM-Boss Lou Gerstner erhielt 1997 6 Millionen Dollar in Form von Lohn und Boni, 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem wurden ihm Optionen für 2,2 Millionen IBM-Aktien zugeteilt, die er bei einem Kurs von 103,56 Dollar pro Aktie ausüben kann. Am Montag schloß der IBM-Wert bei 101,3125 Dollar. Mit ausgeübten Optionen für 101.340 Aktien hat Gerstner bereits 1997 einen zusätzlichen Papiergewinn von 6,7 Millionen Dollar erzielt.

Bescheidener hält es der Apple-Interimschef Steve Jobs. Er bezog seit seinem Einspringen im Sommer 1997 kein Gehalt. Allerdings sollen ihm Optionen auf 30.000 Apple-Aktien für einen Kurswert von 23 Dollar reserviert werden. Am Montag schloß die Apple-Aktie bei 26,5 Dollar. Dem Vernehmen nach plant Apple, 17 Millionen Aktien - sage und schreibe 13 Prozent des an der Börse notierten Aktienkapitals - anstelle von Lohnerhöhungen und Boni für Topmanager und wichtige Angestellte zu reservieren. Über den Plan wird am 22. April an der jährlichen Apple-Aktionärsversammlung abgestimmt. (Computerworld) (Ende)
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