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pte20000414029 in Leben

Bayern, Schweiz und Österreich bewerben Binnenschifffahrt

30. April ist Tag der Schifffahrt - Donau soll bis Jahresende wieder ganz befahrbar sein


Wien (pte029/14.04.2000/15:09)

Die Alpenländische Schifffahrt hat zur Verbesserung der Kommunikation gemeinsame Vermarktungsstrategien entwickelt: Dafür wurde der Verein "Alpenländische Schifffahrt", mit Bayern und der Schweiz ins Leben gerufen. http://www.schifffahrt.at .Der 30. April wurde zum Tag der österreichischen Schifffahrt erklärt. Darüber hinaus werden mehrere Veranstaltungen die Schifffahrts-Saison 2000 eröffnen. Das erklärte heute, Freitag, der Vorstand des österreichischen Fachverbandes der Schifffahrt Ernst Nageler.

"Bayern, die Schweiz und Österreich werden gemeinsame Werbeaktionen zur Förderung der Binnenschifffahrts unternehmen. Dazu zählt auch der Tag der Schifffahrt, an dem zum Beispiel ein Schiffskonvoi auf der Donau den Saisonstart feiert", erklärte Alexander Piekniczek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Schifffahrt. "Der Verein soll nicht nur eine gemeinsame Interessensvertretung und Forum für Erfahrungsaustausch sein, sondern will durch ein gemeinsames öffentlichen Auftreten den Bekanntheitsgrad, den Qualitäts- und Sicherheitsstandard der Alpenländischen Schifffahrt weiter steigern", so Gerhard Skoff, Präsident der internationalen touristischen Werbegemeinschaft "Die Donau".

Auf Österreichs Seen wurden in der Saison 1998 fast 60.000 Fahrten von über 2,6 Mio. Passagieren unternommen. Insbesondere der Sektor Flussschifffahrt erlebte in den letzten Jahren einen bedeutenden Aufschwung, so Piekniczek zu pressetext.austria. Über 400 Schiffe, vom nostalgischen Raddampfer bis zum modernen Linienschiff, stehen den Kunden der Alpenländischen Schifffahrt zur Verfügung. Sie beförderten 1999 rund 20 Mio. Fahrgäste. "Über das Internet können alle Fahrpläne und speziellen Angebote der Schiffahrtsunternehmen abgerufen werden", erklärte Skoff.

"Die Donau-Schifffahrt fährt mit 50 modernen Schiffen aus sechs Nationen die Strecke von Passau nach Budapest. Die Schiffe erfreuen sich bei einem größeren Publikum eines gesteigerten Interesses", so Skoff. Die klassischen Kunden wären rund um die 30 Jahre alt, reisen mit Familie, sind sportlich, interessieren sich für die Landschaft und die Kultur, umschreibt Skoff die Zielgruppe. "Die Donau-Schifffahrt hält derzeit an die 35 Prozent Marktanteil in der Flussschifffahrt Europas. Wir sind natürlich daran interessiert, diesen Marktanteil zu halten", so Skoff.

An der derzeitigen Situation, dass die Donau nur bis Novi-Sad schiffbar ist, leiden in erster Linie die Länder Bulgarien, Rumänien und die Ukraine. "Nur ein österreichisches Personenschifffahrtsunternehmen ist von dieser Situation betroffen, aber fünf österreichische Frachtschiff-Reeder", so Piekniczek. Viele der Reeder hätten ihren Tätigkeitsbereich Richtung Westen verlagert und arbeiten verstärkt flussaufwärts. "Die Donaukommission arbeitet derzeit daran, den Fluss bis Ende des Jahres wieder durchgehend freizumachen", so Skoff. Problematisch gestalten sich jedoch nicht nur die Aufräumarbeiten, sondern auch die Frage, wer die Kosten dafür übernehmen soll. "Wir rechnen damit, dass das Geld von der EU kommt", so Skoff. Pessimisten glauben aber, dass die Räumung der Donau noch mindestens bis 2001 dauern werde. http://www.danube-river.org (ww) (Ende)
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