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pte20090910005 in Business

Banken schlachten Gebühren auf Debit-Karten aus

"Echte" Kreditkarten auch in den USA auf dem Rückzug


New York/Berlin (pte005/10.09.2009/06:10)

Im Zuge der Debatte um die US-Kreditkartenblase haben sich die Banken mehr und mehr auf das Geschäft mit Debit-Karten eingeschossen. Diese sind hierzulande - anders als in den Staaten - ohnehin weiter verbreitet als Kreditkarten und dienen ausschließlich als Zahlungsinstrumente, deren angefallene Schulden meist gegen Ende eines Monats bzw. einer Frist von rund sechs Wochen über das Giro-Konto vollständig getilgt werden. Darauf können sich im Unterschied zu den "echten" Kreditkarten daher keine hoch verzinsten Schuldenberge auftürmen. Diesen Vorteil haben auch die US-Verbraucher im Verlauf der breiten Diskussion um Zahlungsunfähigkeit, Schuldenblasen und neuen Regelungen aus Washington erkannt, weshalb sich die Debit-Karte gegenüber der Kreditkarte auf dem Vormarsch befindet. Dennoch lauern auf den beliebten Zahlungsmitteln Strafgebühren, die die Konsumenten schnell überfordern können. Vonseiten der Finanzindustrie wird das Geschäft offenbar ausgeschlachtet, solange keine strengeren Regeln wie für Kreditkarten erlassen werden.

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