Autonome Kabinen künftig statt Bus und Bahn
Innovatives System von Glydways als Startschuss für neues Transportmittel im Nahverkehr Atlantas
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Glydways-Kabinen unterwegs in Atlanta (Computeranimation: glydways.com) |
San Francisco/Atlanta (pte003/19.02.2026/06:10)
In Atlanta hat der Bau des ersten Nahverkehrsmittels begonnen, das nach Bedarf automatisch auf einer eigenen Fahrbahn fährt. Das System von Glydways befördert nach Aussagen der Entwickler pro Stunde 10.000 Passagiere. Es kann ebenerdig, aufgeständert oder unterirdisch fahren und ist an sieben Tagen der Woche rund um die Uhr in Betrieb. Die erste 800 Meter lange Teilstrecke wird die Haltestelle der Flughafenbahn mit der Veranstaltungshalle Gateway Center Arena.
Mit Tempo 50 ans Ziel
Die Kabinen haben jeweils Platz für vier Passagiere und Gepäck. Sie rollen auf gummibereiften Rädern und teilen sich eine einzige Fahrbahn, die 1,50 bis zwei Meter breit ist, und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde. Da die Kabinen ihr Ziel meist ohne Zwischenstopp erreichen, sind sie schneller als Busse, Straßenbahnen und viele U-Bahnen.
Werden sie nicht gebraucht, parken die Kabinen an Ladestationen direkt neben der Fahrbahn. Auf Abruf - das gelingt mit einer App für das Smartphone - fädeln sie sich zentimetergenau in den fließenden Verkehr ein. An einem sogenannten "Access Point" können Fahrgäste zusteigen. Diese Haltestellen werden alle 200 Meter eingerichtet. Die Kabinen werden dort aus der Fahrbahn ausgeschleust, damit sie den übrigen Verkehr nicht behindern.
Kabinen bilden Kolonnen
Die Kabinen fahren meist mit einem Abstand von wenigen Zentimetern hintereinander, an den Haltestellen werden die Lücken größer, wenn sich eine Kabine einfädeln muss oder die Kolonne verlässt. Sie sind mit Sensoren ausgestattet, die Hindernisse auf der Fahrbahn erkennen und Abstand zur davor rollenden Kabine halten, Passagiere beim Ein- und Aussteigen beobachten, damit sie nicht vorzeitig losfahren, und nicht zuletzt die Kabinen auf ihrer Fahrspur halten, damit sie auf den Strecken, die nicht unterteilt sind, nicht in den Gegenverkehr rauschen. Das macht die kleinen Fahrzeuge vollkommen autonom, heißt es.
"Was jetzt in Atlanta beginnt, ist für die ganze Welt konzipiert. Dieses Pilotprojekt zeigt eine innovative neue Form des öffentlichen Nahverkehrs, die sicher und bequem für die Nutzer ist und Städten helfen kann, Menschen zu befördern, ohne Straßen auszubauen oder auf veraltete Systeme zurückzugreifen", sagt Chris Riley, Chief Commercial Officer von Glydways.
(Ende)
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