pts19990714003 in Business
Austrotherm baut Marktposition in Polen aus
Mit zweitem EPS-Werk gelingt Sprung unter Top 3 in Polen
Wopfing (pts003/14.07.1999/08:00)
Die Austrotherm GmbH, einer der führenden Polystyrol Hartschaumstoffproduzenten Österreichs, setzt zum Sprung unter die Top 3 Dämmstoffhersteller in Polen an: In Skiernewice - rund 50 km zwischen Warschau und Lodz - geht dieser Tage mit einem Investitionsaufwand von rund 30 Millionen Schilling das nunmehr zweite polnische EPS-Werk der Austrotherm-Gruppe in Vollbetrieb.Das neue Werk entstand auf einem 22.000 m2 großen Industrieareal, die bereits vorhandene Lagerhalle wurde adaptiert und mit der neuesten Produktionstechnologie "Made in Austria" ausgestattet. Das Dämmstoff-Werk ist auf eine Jahreskapazität von 500.000 m3 ausgerichtete und wird zunächst 20 Mitarbeiter beschäftigen. Mittelfristig soll die Belegschaft auf 30 Mitarbeiter aufgestockt werden.
Austrotherm erwirtschaftete in Polen im Jahr 1998 mit dem bestehenden EPS-Werk in Oswiecim einen Umsatz von rund 100 Millionen Schilling. Mit dem nunmehr eröffneten Werk in Skiernewice verfügt Austrotherm über eine Jahreskapazität von insgesamt 1 Million m3. Der Dämmstoffplatten-Vertrieb erfolgt in erster Linie über den Baustoffhandel, ein Vertriebsweg, der sich von Österreich her bestens bewährt hat.
Energieträger sind, abgesehen von Steinkohle, "Mangelware" in Polen und müssen großteils gegen Devisen importiert werden. Von staatlicher Seite wird daher Wärmedämmung im Neubau- und Sanierbereich für Privatpersonen gezielt gefördert. "Diese Maßnahme läßt ebenso wie die Tatsache, daß die Wärmedämmung an die EU-Richtlinien angepaßt wurden, große Hoffnungen in den knapp 39 Millionen Einwohnermarkt setzten", so Dir. Ferdinand Kühbacher, Geschäftsführer der Austrotherm GmbH, der in Polen im Jahr 2000 einen Marktanteil von 10 Prozent anpeilt.
Das zur Schmid Industrieholding gehörende Unternehmen betreibt neben Polen weitere EPS-Werke in Ungarn und der Slowakei. In Österreich verfügt Austrotherm über ein EPS-Werk in Pinkafeld und eine XPS-Produktionsanlage in Purbach. Trotz des harten Preis- und Konditionenwettbewerb gelang es Austrotherm, im Jahr 1998 mit 250 Mitarbeitern den Umsatz auf 615 Millionen Schilling (1997: 570 Mio. Schilling) zu steigern. http://www.austrotherm.at (Ende)
| Aussender: | Schmid Industrieholding GmbH |
| Ansprechpartner: | Austrotherm GmbH/Friedrich Schmid, Tel. 02633/401-0 |
