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pte20200703003 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Australien-App "amica" hilft bei Scheidungen

Regierung will Familiengerichte entlasten - KI empfiehlt Aufteilungen bei Finanzen und Sorgerecht


Scheidung:
Scheidung: "amica" hilft bei Prozess (Foto: pixabay.com, geralt)

Canberra (pte003/03.07.2020/06:05) - Die von der australischen Regierung veröffentlichte App "amica" http://amica.gov.au regelt mit Künstlicher Intelligenz (KI) Entscheidungen bei Scheidungsprozessen. Der Algorithmus empfiehlt anhand der Daten der Noch-Ehepaare, wie sie ihre Finanzen, ihren Besitz und das Sorgerecht für ihre Kinder aufteilen sollen.

"Trennung leichter und billiger"

Laut dem australischen Attorney-General Christian Porter ist die Regierung bestrebt, "das Familienrechts-System zu verbessern und die Trennung für Paare und ihre Kinder schneller, leichter und billiger zu machen". Laut der Tech-Website "Gizmodo" sind im Coronavirus-Lockdown der vergangenen Monate viele Ehen in Australien in die Brüche gegangen. Außerdem seien die australischen Familiengerichte notorisch überlastet.

Bei amica können Ehepaare Informationen über ihre Finanzen und ihre Lebenssituation eingeben. Die KI führt Anwender dann schrittweise zu einer möglichst freundschaftlichen Lösung. Dabei zieht die Anwendung in Betracht, wie die Gerichte normalerweise Fälle wie die der User behandeln würde. Neben den Empfehlungen verfügt amica auch über eine Chat-Funktion, mit denen die Paare sich untereinander austauschen können.

Ab kommendem Jahr Gebühr

"Gizmodo" zufolge haben die Behörden etwa drei Mio. australische Dollar (ungefähr 1,8 Mio. Euro) in amica investiert. Momentan können Australier amica noch kostenlos verwenden. Ab dem kommenden Jahr müssen sie eine Gebühr zwischen 165 australischen Dollar (etwa 100 Euro) und 440 australischen Dollar (270 Euro) zahlen.

(Ende)
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