pte20090309027 in Business
Audio-Wasserzeichen identifizieren Filmpiraten
US-Kinobesucher sollen sich namentlich registrieren lassen
Encino/New York (pte027/09.03.2009/13:45)
Die Motion Picture Association of America (MPAA) http://www.mpaa.org will ihr Vorgehen gegen Filmpiraten, die in den Kinosälen mit einem Camcorder die neuesten Filmproduktionen aufzeichnen, verschärfen. Nachdem Kinobetreiber bereits in der Vergangenheit mit einer 500-Dollar-Belohnung pro erwischtem Übeltäter dazu motiviert werden sollten, sich stärker diesem Problem anzunehmen, setzt die US-Organisation nun auch zusehends auf technische Lösungen. So sollen einem Bericht des Online-Portals TorrentFreak zufolge künftig nicht nur die Video- sondern auch die Tonspuren von Kinofilmen mit speziellen Wasserzeichen versehen werden. In Kombination mit einer strengeren Sitzplatzverwaltung und namentlichen Erfassung der Besucher von Kinos soll es deren Betreibern durch dieses eindeutige Merkmal möglich werden, den einzelnen Filmpiraten im Nachhinein genau identifizieren zu können.
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