pte20081223008 in Leben
Arme Kinder öfter auf Intensivstation eingeliefert
Überlebenswahrscheinlichkeit gegenüber wohlhabenden Neugeboren jedoch gleich gut
Leeds (pte008/23.12.2008/11:00)
Kinder aus ärmeren Verhältnissen brauchen eher intensivmedizinische Versorgung als Kinder aus besserem Hause. Diesen Schluss ziehen Forscher aus der bislang größten Untersuchung zu dem Thema. Die Forscher fanden heraus, dass arme Kinder doppelt so wahrscheinlich auf die Intensivstation eingeliefert wurden. Für die Studie wurden die Daten von 40.000 Krankheitsgeschichten ausgewertet. Die Wissenschaftler der University of Leeds http://www.leeds.ac.uk schreiben in den Archives of Disease in Childhood http://adc.bmj.com, dass ihre Überlebenschancen jedoch ebenso so gut waren, wie bei wohlhabenden Neugeborenen. Einzige Ausnahme sind Kindern aus wohlhabenden asiatischen Familien. Laut Studie war die Wahrscheinlichkeit eines Todesfalles hier ein Drittel höher.
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