pte20090219003 in Leben
Archäologen stellen Chinas Seidenpatent in Frage
Seidenspinner-Technik auch am Indus bekannt
Cambridge/Aachen (pte003/19.02.2009/06:10)
Schon im Jahr 2450 vor Christus verwendeten Kulturen am Ganges die Seide und wussten um dessen Herstellung Bescheid. Das behaupten Archäologen der Harvard University http://www.harvard.edu , die Seidenfasern auf Schmuckobjekten altindischer Städten entdeckten. Damit stellt der Fund nicht nur die erste Seide dar, die in vorchristlicher Zeit außerhalb Chinas entdeckt wurde, sondern fordert auch Chinas Nationalstolz heraus. Denn das früheste dokumentierte Vorkommen der Faser im Reich der Mitte ist mit einem Alter von 4.570 Jahren kaum älter. Zudem ist dadurch die weit verbreitete Vorstellung, die Seidenraupenzucht sei eine rein chinesische Erfindung, in Frage gestellt. Das berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Archaeometry.
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