pte20051118031 in Leben
Antidepressiva ersetzen Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen
Amerikanische Studie kritisiert neuesten Trend
Stanford (pte031/18.11.2005/13:56)
Die Diskussion um den Einsatz potenziell gefährlicher Antidepressiva, denen laut US-Gesundheitsbehörde FDA eine Erhöhung der Suizidgefahr von Behandelten nachgesagt wird, reißt nicht ab. Eine neue Studie von Wissenschaftlern der amerikanischen Stanford University School of Medicine http://mednews.stanford.edu kritisiert den Umstand, dass bei der Behandlung von depressiven Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren in steigendem Ausmaß auf Medikation gesetzt wurde und komplementäre psychotherapeutische Maßnahmen mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt wurden. Dies erscheint insofern problematisch, da die Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Antidepressiva auf junge Patienten als noch nicht ausreichend erforscht gelten.
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