Business

HIGHTECH

22.05.2020 - 15:00 | Schneider Electric GmbH
22.05.2020 - 12:30 | pressetext.redaktion
22.05.2020 - 06:10 | pressetext.redaktion

BUSINESS

MEDIEN

22.05.2020 - 10:30 | pressetext.redaktion
22.05.2020 - 06:05 | pressetext.redaktion
20.05.2020 - 11:30 | pressetext.redaktion

LEBEN

24.05.2020 - 11:00 | TV Steyr und die Nationalpark-Region
22.05.2020 - 11:30 | pressetext.redaktion
22.05.2020 - 06:15 | pressetext.redaktion
pte20200514019 Politik/Recht, Handel/Dienstleistungen

Amazon will US-Gesetz gegen Corona-Abzocke

Viele Bundesstaaten haben keine einheitlichen Regeln - Drittanbieter betreiben Wucher


Maske: Amazon will US-Gesetz gegen Wucherpreise (Foto: pixabay.com, coyot)
Maske: Amazon will US-Gesetz gegen Wucherpreise (Foto: pixabay.com, coyot)

Seattle (pte019/14.05.2020/12:30) - E-Commerce-Titan Amazon http://amazon.com verlangt vom US-Kongress ein Gesetz gegen Preisabzocke bei Produkten wie Gesichtsmasken oder Desinfektionsmittel, die in der Coronavirus-Krise besonders nachgefragt werden. Dem Unternehmen zufolge sind Regeln für Preise in unterschiedlichen US-Bundesstaaten zu inkonsistent, um effektiv gegen Überteuerung vorzugehen. So würden einige Anbieter Handdesinfektionsmittel zu Preisen von 400 Dollar (etwa 370 Euro) pro Flasche verlangen.

"Klare Standards bei Preisen"

"Das Gesetz sollte sofort in Kraft treten, wenn die Regierung eine öffentliche Gesundheitskrise oder einen staatlichen Notstand ausruft. Dadurch würde kein Zweifel für Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden bestehen. Das Gesetz muss klare Standards bei Preisen setzen. Außerdem muss klar sein, wer und was davon betroffen ist", heißt es in einem offenen Brief von Amazon an den Kongress.

Der Konzern hat laut eigenen Angaben seit Ausbruch der Pandemie die Accounts von etwa 4.000 Verkäufern gesperrt, weil diese überteuerte Produkte angeboten hatten. Das Problem seien häufig mangelnde rechtliche Konsequenzen für Wucher. Es gibt in den USA nur in etwa zwei Drittel der Bundesstaaten Gesetze gegen Preisabzocke in Krisenzeiten.

Keine Verantwortung für Amazon

Bei dem vorgeschlagenen Gesetzentwurf zieht sich Amazon selbst aus der Verantwortung. Die damit verbundenen Strafen sollten laut dem Megakonzern nur für Drittanbieter gelten, die überteuerte Produkte anbieten. Die Plattform, auf der sie unterwegs sind, soll dagegen nicht belangt werden.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Georg Haas
Tel.: +43-1-81140-306
E-Mail: haas@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.349 Abonnenten
|
179.999 Meldungen
|
73.337 Pressefotos

IR-NEWS

Top