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pte20190705018 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen

Alipay: Beauty-Filter für Gesichts-Bezahlen

Ergänzung soll Chinesen Zahlung per Gesichtserkennung versüßen


Hübsch: Bezahl-Kameras müssen das widerspiegeln (Foto: qi bin, unsplash.com)
Hübsch: Bezahl-Kameras müssen das widerspiegeln (Foto: qi bin, unsplash.com)

Shanghai (pte018/05.07.2019/12:30) - Alipay https://intl.alipay.com , der Bezahldienst des chinesischen Online-Handelsgiganten Alibaba, setzt bei seinem Bezahlsystem mit Gesichtserkennung "Smile to Pay" jetzt auf Beauty-Filter. Diese werden derzeit in ganz China auf entsprechenden Bezahlterminals im Handel umgesetzt. Damit will der Konzern Usern die Nutzung des Systems versüßen. Denn einer Umfrage zufolge waren über 60 Prozent der Ansicht, dass die Kameras des Bezahlsystems sie relativ hässlich aussehen lassen.

Schöneres Lächeln

Im Herbst 2017 hat Alipay in China erstmals "Smile to Pay" eingeführt, das Nutzern die Möglichkeit verspricht, dank Gesichtserkennung nur mit einem Lächeln in eine Kamera zu bezahlen. Doch hat das Konzept einen Schönheitsfehler: Einer Umfrage auf Sina Technology zufolge sind gut 60 Prozent der Chinesen der Ansicht, dass die Bezahllösung sie dabei unvorteilhaft aussehen lässt. Insbesondere sehe man schlechter aus als bei einer normalen Kamera. Für den Konzern ist das ein Problem, da vom eigenen Look besessene User von der Benutzung zurückschrecken könnten.

Diese Woche hat Alipay daher Beauty-Filter für das Bezahlsystem angekündigt, bereichtet "TechCrunch". "Wir werden Sie noch hübscher aussehen lassen als mit einer Schönheitskamera. Wir wetten, sie werden beeindruckt sein", heißt in einem Posting auf dem sozialen Netzwerk Weibo. Innerhalb einer Woche sollen Läden in ganz China entsprechende Updates ihrer Smile-to-Pay-Terminals bekommen. Für Alipay könnte sich das tatsächlich lohnen, treibt der Schönheitswahn in China doch teils seltsame Blüten. Im Winter hatte sich sogar das Regime vor das Modelabel Zara gestellt, nachdem sichtbare Sommersprossen an einem Model die Wogen in sozialen Medien hochgehen ließen (pressetext berichtete: https://pressetext.com/news/20190220001 ).

(Ende)
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