pte20091126029 in Leben
Aids ist in Westeuropa soziale Krankheit
Diskrimierung Erkrankter aufgrund fehlendem Wissen über Übertragung
Wien (pte029/26.11.2009/13:45)
Ein sichtbares Leben mit Aids ist auch heute noch nicht möglich, denn viele reagieren gegenüber Erkrankten überängstlich oder sogar hysterisch. Das betont Wiltrut Stefanek vom Netzwerk Frauen und Aids http://www.frauenundaids.at und Gründerin des Selbsthilfevereins PulsHIV http://www.pulshiv.at anlässlich des Welt-Aids-Tages in einer Pressekonferenz. "Menschen mit dem HI-Virus werden weiterhin diskriminiert und stigmatisiert. Ein offener Umgang ist erst möglich, wenn Erkrankte klare Forderungen aufstellen und durchsetzen", so Stefanek, die selbst seit 1996 mit der Diagnose HIV/Aids lebt.
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