pte20060809008 in Leben
Afrikanische HIV-Patienten befolgen ihre Verordnungen
Studie widerlegt historisch gewachsenes Vorurteil
North York (pte008/09.08.2006/09:15)
HIV-Patienten in Schwarzafrika sind disziplinierter beim Einnehmen ihrer Medikamente als ihre nordamerikanischen Leidensgenossen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Centre for International Health and Human Rights Studies gekommen. Diese Ergebnisse bedeuten, dass eine schlechte Einhaltung der Medikation nicht von Entscheidungsträgern als Entschuldigung dafür herangezogen werden sollte, dass die dringend notwendigen antiretroviralen Medikamente für Entwicklungsländer nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung gestellt werden. Entgegen der verbreiteten Meinung, zeigte sich, dass 77 Prozent der Patienten in diesen afrikanischen Regionen ihre HIV-Medikamente wie verschrieben einnehmen. Demgegenüber steht in Amerika und Kanada ein Prozentsatz von geschätzten 55 Prozent. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of the American Medical Society http://jama.ama-assn.org veröffentlicht.
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