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pte20251027003 in Forschung

Abbildung des Untergrunds mit sanfter Technik

Verfahren von ANU-Wissenschaftlern für Erdbebenvorhersage und Suche nach Bodenschätzen


Straße am Lake George: Areal liefert Daten zur Untergrunderkundung (Foto: Jamie Kidston, anu.edu.au)
Straße am Lake George: Areal liefert Daten zur Untergrunderkundung (Foto: Jamie Kidston, anu.edu.au)

Canberra (pte003/27.10.2025/06:10)

Mit schwerem Gerät, das künstliche Erdbeben erzeugt, ermitteln Forscher der Australian National University (ANU) die Struktur des Untergrunds. Dieses Verfahren wird vor allem genutzt, um Lagerstätten von Öl, Gas und anderen Rohstoffen zu finden. Um eine dreidimensionale Karte des Untergrunds bis in eine Tiefe von 800 Metern zu erstellen, genügte ihnen die Auswertung der Vibrationen des Verkehrs einer nahegelegenen Autobahn. Das Verfahren ist vor allem für Regionen geeignet, in denen sich kein schweres Gerät einsetzen lässt, etwa in Städten.

Erkundung einer Verwerfungszone

Seismologe Chengxin Jiang und sein Team haben mit dieser Technik den Untergrund des Lake George nordöstlich von Canberra erkundet. Den Forschern gelangen so "beispiellose" Einblicke in die strukturellen Eigenschaften der Verwerfungszone des Lake George, die entlang der westlichen Grenze des Sees verläuft. Verwerfungszonen sind Bereiche, in denen tektonische Platten aufeinanderstoßen, was zu Erdbeben führen kann. Die berühmteste ist der San-Andreas-Graben in Kalifornien.

"Um zu verstehen, wie gefährlich eine Verwerfung sein kann, benötigen Wissenschaftler detaillierte Karten des Untergrunds. Allerdings ist die Erstellung solcher Karten eine Herausforderung, insbesondere in städtischen Gebieten, da sie nicht-invasive und umweltfeindliche Techniken erfordern", verdeutlicht Jiang.

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