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pte20230202004 Bauen/Wohnen, Unternehmen/Wirtschaft

Britischer Immosektor forciert Dekarbonisierung

Investitionen steigen laut Umfrage der British Property Federation trotz wirtschaftlichen Drucks


London City: Immobilienunternehmen bleiben optimistisch (Foto: Ichigo121212, pixabay.com)
London City: Immobilienunternehmen bleiben optimistisch (Foto: Ichigo121212, pixabay.com)

London (pte004/02.02.2023/06:15) -

Trotz des aktuellen wirtschaftlichen Drucks wollen 49 Prozent der britischen Immobilienunternehmen ihre Dekarbonisierungsinvestitionen im Jahr 2023 erhöhen, wie eine Umfrage der British Property Federation (BPF) zeigt. Weitere 28 Prozent erwarten, ihr derzeitiges Investitionsniveau in die Dekarbonisierung beizubehalten, während nur zwei Prozent planen, die Umsetzung zurückzufahren. Die BPF ist eine gemeinnützige Mitgliederorganisation, die Unternehmen vertritt, die sich mit Immobilienbesitz und -investitionen befassen.

Vorsichtige Zuversicht

Laut der Umfrage wird das gerade angefangene Jahr für die Bauindustrie besonders herausfordernd sein, denn nur zehn Prozent der Befragten beurteilen die kurzfristigen Aussichten für die britische Wirtschaft positiv. Mehr als die Hälfte der Befragten nennt wirtschaftliche Unsicherheit, Inflation und steigende Baukosten als die größten strategischen Risiken, 41 Prozent die Fremdkapitalkosten und 21 Prozent das aktuelle Planungssystem.

Trotz der düsteren Aussichten für die Bauindustrie sind 77 Prozent der Befragten zuversichtlich, dass sich britische Immobilien in den nächsten fünf Jahren positiv entwickeln werden. Für diesen Zeitraum sieht die Mehrheit die Qualifikationslücken in der Branche und den Klimawandel als zentrale strategische Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung. 77 Prozent beklagen den Mangel an Fachkräften.

Hochgeschwindigkeitsbahn

Während London nach wie vor das dominierende Ziel für Immobilieninvestitionen ist, werden wahrscheinlich auch die Midlands und andere Schlüsselregionen einen Anstieg der Investitionen verzeichnen. Der Bau der Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke HS2, die die schottischen Städte unter anderem mit London, Birmingham und Manchester verbinden wird, dürfte eine der Ursachen dafür sein, dass eine Steigerung der Investitionen in den Midlands um 28 Prozent erwartet wird.

Von den Befragten geben fast sechs von zehn an, dass eine Verbesserung der wirtschaftlichen Aussichten die Entwicklungstätigkeit im Jahr 2023 erhöhen würde. 49 Prozent meinen, dass eine Verringerung der Inflation die gleichen Auswirkungen hätte. Positive Auswirkungen hätten auch eine erhöhte Verfügbarkeit von günstigem Fremdkapital, eine größere Nachfragesicherheit und ein effizienteres Planungssystem.

"Politische und wirtschaftliche Unsicherheiten bleiben mittelfristig die beiden größten Risiken für die Umfrageteilnehmer, und die Regierung darf den Einfallsreichtum und das Engagement des Immobiliensektors nicht als selbstverständlich betrachten", mahnt Melanie Leech, Chief Executive der BPF abschließend.

(Ende)
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