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pte20221124019 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Psychisch Kranke: YouTube reduziert Vorurteile

Laut University of Essex lässt sich Haltung zu Borderline-Persönlichkeitsstörung effektiv ändern


YouTube: Psychisch Kranke kämpfen gegen Vorurteile (Foto: pixabay.com, Manuel Baumheier)
YouTube: Psychisch Kranke kämpfen gegen Vorurteile (Foto: pixabay.com, Manuel Baumheier)

Colchester (pte019/24.11.2022/12:30) -

Nur 17 Minuten Menschen auf YouTube zuzuhören, wie sie über ihre psychischen Probleme sprechen, verringert die Vorurteile. Das zeigt eine Studie der University of Essex. Die Vorurteile in Hinblick auf derartige Erkrankungen haben sich um acht Prozent reduziert, wie auch das Unbehagen im Umgang mit Menschen, die anders sind als man selbst (minus elf Prozent). Die in "Scientific Reports" veröffentlichte Untersuchung hat erforscht, wie die Verbundenheit, die Menschen gegenüber den Erstellern der Videos haben, das Verhalten beeinflusst.

Positive nachhaltige Wirkung

Als Teil der Studie haben sich hunderte Menschen Videos einer Frau angesehen, die davon erzählte, dass sie unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPD) litt und von den verbreiteten falschen Vorstellungen über diese Krankheit berichtete. Nach nur 17 Minuten des Anschauens des Videos verringerten sich die expliziten Vorurteile und die sogenannte Intergruppenangst.

Eine weitere Umfrage eine Woche später legt nahe, dass die positive Entwicklung nachhaltig war. Rund zehn Prozent der Teilnehmer hatten weitere Aktivitäten wie das Sammeln von Spenden für Hilfsorganisationen gesetzt. Laut Forschungsleiterin Shaaba Lotun ist diese Forschung von entscheidender Bedeutung, wenn man an die Auswirkungen eines derartigen Contents auf das Leben von Menschen bedenke. "Es gibt jeden Monat 2,5 Mrd. aktive User auf YouTube", sagt sie.

Diagnose öffentlich machen

Insgesamt haben 333 Teilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 26 Jahren an der Online-Studie teilgenommen. Dabei handelte es sich um 191 Frauen, 126 Männer und drei nicht-binäre Personen. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Ihnen wurden verschiedene Videos gezeigt. In einem Fall handelte es sich um Content dazu, wie die Frau, die das Video erstellt hatte, ihre BDP-Diagnose öffentlich gemacht hatte.

Die Teilnehmer absolvierten anschließend eine Reihe von Aufgaben, um ihre Wahrnehmung einer BPD und psychische Erkrankungen im Allgemeinen festzustellen. Eine Woche später wurde eine weitere Umfrage durchgeführt. Lotun zufolge gibt es für all diese positiven Auswirkungen, die YouTube haben kann, auch eine Kehrseite. Böswillige Creators können genauso gut Vorurteile und Hass verbreiten.

(Ende)
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