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pte20221116001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Grund für fortschreitenden Diabetes entdeckt

Therapie zum Stoppen der Krankheit rückt laut Experten der University of Oxford in Sichtweite


Messung des Bluzuckerspiegels: Forscher arbeiten an revolutionärer Therapie (Foto: ox.ac.uk)
Messung des Bluzuckerspiegels: Forscher arbeiten an revolutionärer Therapie (Foto: ox.ac.uk)

Oxford (pte001/16.11.2022/06:00) -

Forscher der University of Oxford haben die Hauptursache für Typ-2-Diabetes entdeckt. Danach schädigen Glukosemetaboliten, also Stoffe, die beim Abbau von Glukose entstehen, Betazellen der Bauchspeicheldrüse, was die Insulinproduktion stört oder gar zum Erliegen bringt. Das führt zum Fortschreiten von Typ-2-Diabetes. Die Störung dieses Prozesses könnte einen neuen Weg zur Behandlung bieten, glauben die Wissenschaftler Frances Ashcroft und Elizabeth Haythorne.

Versagen von Betazellen schuld

Weltweit leiden 415 Mio. Menschen an Diabetes. Etwa 90 Prozent davon haben den Typ 2, der durch das Versagen von Betazellen der Bauchspeicheldrüse gekennzeichnet ist, die Insulin produzieren, was zu chronisch erhöhtem Blutzucker führt. Typ-2-Diabetes tritt normalerweise im späteren Erwachsenenleben auf und zum Zeitpunkt der Diagnose sind bis zu 50 Prozent der Betazellfunktion verloren gegangen. Während Forscher seit einiger Zeit wissen, dass chronisch erhöhter Blutzucker (Hyperglykämie) zum fortschreitenden Rückgang der Betazellfunktion führt, ist unklar, was genau das Betazellversagen bei Typ-2-Diabetes verursacht.

Mit einem Tiermodell für Diabetes und Beta-Zellen, die mit hoher Glukose kultiviert wurden, haben die Forscher erstmals gezeigt, dass der Glukosestoffwechsel und nicht die Glukose selbst das Versagen von Beta-Zellen bei der Freisetzung von Insulin antreibt. Auch haben sie gezeigt, dass sich Beta-Zellversagen, das durch chronische Hyperglykämie verursacht wird, verhindert lässt, indem man die Rate des Glukosestoffwechsels verlangsamt. "Dies deutet auf einen möglichen Weg hin, wie der Rückgang der Betazellfunktion verlangsamt oder verhindert werden kann", so Ashcroft. Entscheidend war die Entdeckung, dass die Blockierung des Enzyms Glucokinase, das den ersten Schritt im Glukosestoffwechsel reguliert, der Betazellen schützen kann.

Nach Irrweg doch noch am Ziel

"Da der Glukosestoffwechsel normalerweise die Insulinsekretion stimuliert, hatten wir zuvor angenommen, dass ein erhöhter Glukosestoffwechsel die Insulinsekretion bei Typ-2-Diabetes erhöhen würde", so Ashcroft. Daraufhin haben die Forscher Glucokinase-Aktivatoren getestet, was zu unterschiedlichen Ergebnissen führte. "Unsere Daten deuten darauf hin, dass Glucokinase-Aktivatoren eine nachteilige Wirkung haben und dass Glucokinase-Hemmer eine bessere Strategie zur Behandlung von Typ-2-Diabetes sein könnten", sagt Ashcroft. Sie betont allerdings, dass diese Ergebnisse noch nicht gesichert sind, sodass noch viel Arbeit nötig sei, bevor diese Art von therapeutischem Ansatz die klinische Anwendung erreiche.

(Ende)
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