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pte20220727011 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Prostatakrebs: Hormontherapie erhöht Mortalität

Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Leiden - Patienten über 70 Jahren besonders stark betroffen


Senior: Hormontherapie erhöht Sterberisiko (Foto: pixabay.com, Mircea - See my collections)
Senior: Hormontherapie erhöht Sterberisiko (Foto: pixabay.com, Mircea - See my collections)

Vilnius (pte011/27.07.2022/10:30) -

Eine Hormontherapie bei Prostatakrebs erhöht das Risiko eines Todes in Zusammenhang mit einer Herz-Kreislauf-Krankheit. Davon betroffen sind laut einer Studie des National Cancer Institute http://nvi.lt vor allem ältere Männer. An dieser Populationsstudie haben über 13.000 Männer teilgenommen. Das Sterberisiko erhöhte sich bei Patienten, die hormonsenkende Medikamente einnahmen, im Vergleich zu Männern, die davon nicht betroffen waren. Das höchste Risiko bestand bei koronaren Herzkrankheiten und Schlaganfällen. Die erhöhten Risiken waren ab dem zweiten Jahr nach der Krebsdiagnose erkennbar.

Krebsregister Litauens ausgewertet

Bei der Hormontherapie, auch bekannt als Androgendeprivationstherapie, handelt es sich um ein Hauptstandbein der Behandlung von Patienten mit Prostatakrebs. Dafür werden chirurgische Eingriffe oder Medikamente eingesetzt, um die Werte von Hormonen wie Testosteron zu senken, die das Krebswachstum fördern. Bisher waren die Forschungsergebnisse in diesem Bereich nicht einheitlich. Manche Studien fanden einen Zusammenhang mit negativen gesundheitlichen Ergebnissen, andere wiederum nicht.

Für die aktuelle Studie haben die Forscher das Krebsregister Litauens genutzt, um 13.343 Männer zwischen 40 und 79 Jahren zu identifizieren, bei denen zwischen 2012 und 2016 Prostatakrebs diagnostiziert worden war. Sie verglichen das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung bei den 3.797 Patienten mit hormonsenkenden Medikamenten mit jenem der 9.546 Männer, die keine derartige Behandlung erhalten hatten. Die durchschnittliche Nachbeobachtungszeit betrug bei der ersten Patientengruppe 4,63 Jahre und bei der zweiten Gruppe 5,13 Jahre.

Sterberisiko mehr als doppelt so hoch

Nachdem die Daten entsprechend bereinigt worden waren, ergab sich bei den mit einer Hormontherapie behandelten Patienten ein um mehr als das Zweifache erhöhtes Sterberisiko aufgrund einer Herz-Kreislauf-Krankheit. Dieses Sterberisiko war ab dem zweiten Jahr nach der Krebsdiagnose erhöht. Das Sterberisiko aufgrund einer Herz-Kreislauf-Krankheit war nach einer Hormontherapie bei Männern zwischen 70 und 79 Jahre fast um das Fünffache höher. Details sind in "The Aging Male" nachzulesen.

Die Forscher haben auch das Sterberisiko bei verschiedenen Unterarten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beurteilt. Das Risiko an den Folgen eines Schlaganfalls oder einer koronaren Herzkrankheit zu sterben, war erhöht. Diese Risiken waren nach einer Hormontherapie um 42 Prozent respektive 70 Prozent höher. Es handelte sich dabei um die erste Studie, die durch eine Hormontherapie ausgelöste Todesfälle durch eine Herz-Kreislauf-Krankheit im Rahmen einer nationalen Kohorte, basierend auf realen Daten, untersucht hat.

(Ende)
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