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pte20220601022 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

TBC: Antibiotika töten resistente Bakterien ab

Pflanzenextrakt Deoxypergularinin bei Tierversuchen der Soonchunhyang University erfolgreich


Antibiotikum: neuer Ansatz gegen TBC vielversprechend (Foto: pixabay.com, Mufid Majnun)
Antibiotikum: neuer Ansatz gegen TBC vielversprechend (Foto: pixabay.com, Mufid Majnun)

Asan (pte022/01.06.2022/10:30) -

Eine neue Klasse von Antibiotika ist gegen Medikamenten-resistente Tuberkulose (TBC) hochwirksam, wie eine Studie der Soonchunhyang University http://homepage.sch.ac.kr zeigt. Bestätigen sich die Ergebnisse in klinischen Studien, würde dies einen großen Fortschritt in der Behandlung bedeuten. An den Folgen einer Infektion mit dem Mycobacterium tuberculosis sterben jährlich weltweit 1,5 Mio. Menschen. Details wurden in "PLOS Biology" publiziert.

Keine Nebenwirkungen

Für die Entwicklung der neuen Medikamentenkandidaten hat das Team um Ho-Yeon Song zuerst eine breite Auswahl an Pflanzenextrakten untersucht und fand einen mit einer besonders vielversprechenden antibakteriellen Aktivität. Deoxypergularinin (DPG) wird aus der Wurzel von Cynanchum atratum gewonnen, einer Blütenpflanze, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt wird.

Die Forscher konnten zahlreiche Analoga von DPG herstellen und testeten ihre Fähigkeit, M. tuberculosis zu verhindern, ohne dabei infizierte Zellen zu schädigen. Sie identifizierten eine Klasse von Derivaten mit einer hohen Wirkung gegen TBC und einer geringen Giftigkeit. Sie wurden basierend auf dem Vorhandensein von Phenanthren- und Pyrrolidinegruppen innerhalb der Strukturen als PPs bezeichnet.

Mikrobiom wird geschont

Bei mehreren Derivaten war das Standardmaß der antibakteriellen Wirkung, die minimale Hemmkonzentration, geringer, also besser als bei vorhandenen TBC-Medikamenten erster Wahl. Beim Mausmodell verringerten vier Wochen Behandlung mit dem Derivat PP1S deutlich die Belastung durch die Infektion mit TBC. Weder PP1S noch ein weiteres Derivat mit der Bezeichnung PP2S führten bei gesunden Ratten bei einer zweiwöchigen hochdosierten Behandlung zu klinischen Nebenwirkungen. Nach vier Wochen einer intermediären Behandlung mit PP2S wurden ebenfalls keine Nebenwirkungen festgestellt.

Ein Problem bei der Behandlung mit Antibiotika ist das Abtöten anderer Bakterien. Häufig sind davon Bakterien im Darm betroffen. Nach einer Woche Behandlung mit PP2S konnten im Mikrobiom von Mäusen keine maßgeblichen Veränderungen festgestellt werden. Die extrem selektive Wirkung bei M. tuberculosis ist wahrscheinlich auf das Ziel der PPs zurückzuführen. Laut den Studienautoren handelt es sich dabei wahrscheinlich um das Gen PE_PGRS57. Dieses scheint nur in wenigen anderen Arten von Bakterien vorzukommen. Dazu gehören zahlreiche Arten von Mykobakterien.

(Ende)
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