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pte20220516020 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

USA: BioNTech verhinderte 110.000 Todesfälle

Neue Pfizer-Berechnungen gehen von Ersparnissen in Höhe von mehr als 70 Mrd. Dollar aus


Impfung: Studie quantifiziert Folgen von Pfizer-BioNTech-Impfung (Foto: pixabay.com, DoroT Schenk)
Impfung: Studie quantifiziert Folgen von Pfizer-BioNTech-Impfung (Foto: pixabay.com, DoroT Schenk)

New York (pte020/16.05.2022/10:30) -

Der Corona-Impfstoff von Pfizer-BioNTech hat 8,7 Mio. symptomatische Fälle des Virus und 690.000 Krankenhausaufenthalte sowie mehr als 110.000 Todesfälle in den USA verhindert. Zudem soll das Vakzin 30,4 Mrd. Dollar (rund 29 Mrd. Euro) an Gesundheitskosten und 43,7 Mrd. Dollar an verlorener Produktivität eingespart haben, wie eine Pfizer-Studie http://pfizer.com zeigt. Der Impfstoff war der erste COVID-19 Impfstoff, der in den USA zur Verfügung stand. Laut Schätzungen der Centers for Disease Control and Prevention http://cdc.gov wurde er fast sechs von zehn Bürgern verabreicht, die 2021 vollständig geimpft wurden.

Long Covid berücksichtigt

Die Studienautoren haben in einem Modell reale Daten und Daten von Versuchen kombiniert, um zu schätzen, wie viele symptomatische COVID-19-Fälle, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle in diesem Jahr aufgetreten wären, wenn der Impfstoff nicht zur Verfügung gestanden hätte. Sie führten auch Schätzungen dazu durch, wie viel diese Fälle das Gesundheitssystem und die breitere Wirtschaft gekostet hätte.

Zu den Modelldaten gehörten die Anzahl der Geimpften, die Wirksamkeit des Impfstoffes in verschiedenen Altersgruppen sowie die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit COVID-19, des Entwickelns von Symptomen und eines Krankenhausaufenthalts. Zusätzlich wurden die Auswirkungen von Long Covid berücksichtigt. Dazu gehören auch die Anzahl der Arbeitstage, die wahrscheinlich durch kurzfristige Erkrankungen verloren wurden sowie die ökonomischen Kosten von frühzeitigen Todesfällen.

Mehrere Einschränkungen

Das Team listet im "Journal of Medical Economics" mehrere Einschränkungen der Studie auf, die dazu geführt haben könnten, dass es sich bei den berechneten Zahlen um Unterschätzungen gehandelt hat. Dazu gehört, dass das Potenzial des Impfstoffes zur Verringerung der Übertragung nicht berücksichtigt wurde. Gleiches gilt für die Schwere der Erkrankungen und die allgemeinen Auswirkungen von Long Covid. Schließlich wurde das Auftreten der Omikron-Variante gegen Ende des Studienzeitraums nicht berücksichtigt. Alle Autoren der Studie erhielten zudem von Pfizer eine finanzielle Unterstützung.

(Ende)
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Ansprechpartner: Moritz Bergmann
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