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Altech Advanced Materials AG
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pta20220420028
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

Altech Advanced Materials AG: VORBEREITENDE WIRTSCHAFTLICHKEITSSTUDIE ZEIGT ENORMES POTENTIAL FÜR ALTECHS BATTERIEMATERIAL AUF


Heidelberg (pta028/20.04.2022/18:20) -

  • Vorbereitende Wirtschaftlichkeitsstudie für Produktionswerk Silumina Anodes, ein keramisch beschichtetes Hochleistungs-Anodenmaterial für Batterien der Zukunft, abgeschlossen
  • Leistungssteigerung und verlängerte Lebensdauer der Batterien von 30% in Tests bestätigt
  • Niedrige Kapitalkosten für geplantes Werk bei hervorragender Wirtschaftlichkeit
  • EBITDA pro Jahr wird bei EUR 52 Mio. erwartet
  • Produktionskapazität der Anlage von 10.000 Tonnen pro Jahr

Die börsennotierte Altech Advanced Materials AG (AAM / das Unternehmen) (FRA: AMA1; ISIN: DE000A2LQUJ6) plant die Errichtung eines Produktionswerkes für keramische Beschichtung von Anodenmaterial für die Batterieherstellung mit einer jährlichen Kapazität 10.000 Tonnen. Ziel ist es, das innovative und leistungsstarke Batteriematerial, das unter Laborbedingungen bisher eine Leistungssteigerung und verlängerte Lebensdauer beim Einsatz in Lithium-Ionen-Batterien von 30% gezeigt hat, zukünftig unter der Produktbezeichnung Silumina Anodes™ zu produzieren und zu vertreiben. Silumina Anodes™ ist ein eingetragenes Warenzeichen der Altech. Ziel ist es weiter, den gesamten europäischen Wachstumsmarkt der Batterie- und Fahrzeughersteller in Europa entsprechendes Anodenmaterial zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen einer Vorbereitenden Wirtschaftlichkeitsstudie (PFS) wurden nun erstmalig die wirtschaftlichen Rahmendaten für eine Produktionsanlage in Schwarze Pumpe, Sachsen, ermittelt.

Die PFS für das Produktionswerk der Altech Industries Germany GmbH ("Altech"), ein Gemeinschaftsunternehmen von AAM (25%) und Altech Chemicals Limited, Australien, ("ATC"; 75 %), schätzt bei Kapitalinvestitionen von EUR 79 Mio. den entstehenden Nettobarwert bei einem Abzinsungssatz von 8% auf rund EUR 420 Mio. Der interne Zinsfuß des Projekts liegt laut PFS bei 40%. Auf Basis der zugrundeliegenden Rahmendaten wird sich das eingesetzte Kapital in etwa 3,1 Jahren amortisieren. Der jährliche Umsatz bei voller Auslastung der Produktion von jährlich 10.000 Tonnen beläuft sich laut Studie auf rund EUR 153 Mio. pro Jahr. Die Gesamtproduktionskosten summieren sich laut der vorliegenden PFS auf rund EUR 101 Mio.

Das EBITDA wird auf ca. EUR 52 Mio. taxiert. Dies entspricht einer EBITDA-Marge auf Basis der vorliegenden Berechnungen von etwa 34%.

Aufgrund der prognostizierten attraktiven Wirtschaftlichkeit des Projekts durch die PFS hat Altech bereits mit dem Bau der Pilotanlage begonnen und ist sofort in die Phase der endgültigen Machbarkeitsstudie des Projekts eingestiegen. Das Grundstück in Deutschland ist bereits gekauft und das Team vor Ort in Sachsen arbeitet mit Nachdruck an der Umsetzung der Pilotanlage und der endgültigen Wirtschaftlichkeitsstudie.

"Unsere bisherigen Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, zusammen mit den Ergebnissen der Vormachbarkeitsstudie, zeigen das enorme technologische und wirtschaftliche Potential unseres neuartigen Anodenverbundmaterials und der angestrebten Produktion in Schwarze Pumpe. Wir sind davon überzeugt, dass dies eine bahnbrechende Technologie für die Zukunft der Lithium-Ionen-Batterien ist und der europäischen Batterietechnologie einen enormen Schub geben kann. Silumina Anodes™ hat das Potential zum Game Changer in Sachen Batterieleistung", sagt Uwe Ahrens, CTO der Altech Advanced Materials.

Aktuell errichtet Altech in direkter Nachbarschaft zu dem geplanten Produktionswerk eine erste Pilotanlage. Diese soll ab Ende des Jahres nach aktueller Planung rund 120 kg Silumina Anodes™ pro Tag produzieren. Dabei kommt ein eigens entwickeltes nass-chemisches Verfahren zur Anwendung, das erstmals die Beschichtung von Anodenmaterial mit hochreinem Aluminiumoxyd im industriellen Maßstab wirtschaftlich sinnvoll und mit der entsprechenden Qualität ermöglicht. Diese ersten Chargen des beschichteten Anodenmaterials werden dann unterschiedlichen Batterie- und Autoherstellern zu Testzwecken und einer möglichen Zertifizierung zur Verfügung gestellt.

Die vollständige vorbereitende Wirtschaftlichkeitsstudie ist abrufbar unter

https://www.altechadvancedmaterials.com/de/batteriematerialbeschichtungsprojekt

Über Altech Advanced Materials AG

Die Altech Advanced Materials AG (ISIN: DE000A2LQUJ6) ("AAM") aus Heidelberg ist eine an der Frankfurter Wertpapierbörse im Regulierten Markt notierte Beteiligungsgesellschaft. Ziel des Unternehmens ist es, am Markt für Lithium-Ionen-Batterien und damit am schnell wachsenden Sektor der Elektromobilität sowie an der erwarteten Marktentwicklung für weitere Anwendungen von hochreinem Aluminiumoxid zu partizipieren.

Zu diesem Zweck hat sich die Altech Advanced Material AG mit 25 % an der Altech Industries Germany, Dresden, ("AIG") beteiligt. AIG ist ein zukünftiger Produzent von Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien der in Sachsen eine Beschichtungsanlage für Batteriematerialien mit Siliziumgraphit mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen pro Jahr erstellen will. Die AIG-Fabrik wird von der AAM zusammen mit dem Partner Altech Chemicals Limited, Australien ("ATC"), finanziert. Grundlage für dieses innovative Batteriematerial ist die Aluminiumoxid-Beschichtungstechnologie von Altech Australia Pty Ltd, Australien, ("Altech"). AIG besitzt die Exklusivrechte zur Nutzung von Altechs Beschichtungstechnologie für Anodenmaterialien und die Rechte an Altechs Produktionstechnologie für hochreines Aluminiumoxid ("HPA") innerhalb der Europäischen Union. AIG positioniert sich als Lieferant von Batteriematerialprodukten für den aufstrebenden europäischen Markt für Elektrofahrzeuge.

Altech gab kürzlich seine bahnbrechende Technologie zur Einbindung von Silizium mit hoher Kapazität in Lithium-Ionen-Batterien bekannt. Durch die eigene Forschung und Entwicklung hat das Unternehmen den "Silizium-Code" geknackt und eine Batterie mit 30% höherer Leistungsfähigkeit und Lebensdauer entwickelt. Batterien mit höherer Dichte führen zu kleineren, leichteren Batterien und wesentlich weniger Treibhausgase und sind die Zukunft für den EV-Markt. Altechs urheberrechtlich geschütztes Siliziumgraphitprodukt ist als Silumina Anodes™ registriert. AIG will die patentierte Technologie schnellstmöglich auf den Markt bringen. AIG hat mit einer vorläufigen Machbarkeitsstudie (PFS) für den Bau einer 10.000 Tonnen pro Jahr Silumina Anodes™ -Produktionsanlage auf dem firmeneigenen, 14 Hektar großen Industriegelände im Industriepark Schwarze Pumpe in Sachsen, Deutschland, begonnen. Die europäischen Graphit- und Silizium-Rohstofflieferanten für diese Anlage sollen SGL Carbon und Ferroglobe sein.

AIG hat für dieses Projekt auch eine grüne Akkreditierung vom unabhängigen norwegischen Zentrum für internationale Klima- und Umweltforschung (CICERO) erhalten. Um die Entwicklung zu unterstützen, wird das Unternehmen auch eine Pilotanlage direkt neben der zukünftigen Fabrik errichten, um den Qualifizierungsprozess für sein Silumina Anodes™ Produkt bereits vor Fertigstellung der Fabrik zu ermöglichen.

Darüber hinaus hält AAM eine Option auf den Erwerb einer Beteiligung von bis zu 49% an Altech Australia Pty Ltd, Australien, ("Altech") für bis zu 100 Millionen Dollar. Derzeit ist Altech eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von ATC. Altech ist Eigentümer der IP-Rechte an der HPA-Technologie sowie die 100%ige Muttergesellschaft von Altech Chemicals Sn Bd, Malaysia, über die eine HPA-Anlage mit einer Kapazität von 4.500 Tonnen in Johor, Malaysia, gebaut werden soll und von Altech Meckering Pty Ltd, Australien, dem Unternehmen, das die Rechte an der Kaolinmine hält, aus der das Rohmaterial für die HPA-Produktion in Malaysia stammt.

Weitere Informationen unter: www.altechadvancedmaterials.com

(Ende)
Aussender: Altech Advanced Materials AG
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69120 Heidelberg
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Website: www.altechadvancedmaterials.com
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