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pta20220201039
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

Altech Advanced Materials AG: ENTWURF DER PILOTANLAGE FÜR BATTERIEMATERIALIEN ERSTELLT


Heidelberg (pta039/01.02.2022/14:45) -

  • Das Design der Pilotanlage für keramische Beschichtung von Anodenverbundmaterial ist fertig gestellt
  • Anlage wird 120kg pro Tag dieses Lithium-Ionen Batteriematerial für Tests und Qualifizierungen bei Kunden herstellen
  • Vergabegespräche mit Unternehmen für den Bau der Anlage stehen kurz vor dem Abschluss
  • Die Pilotanlage dient als Blaupause für das geplante Produktionswerk am gleichen Standort mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen pro Jahr

Altech Advanced Materials AG (AAM / das Unternehmen) (FRA: AMA1) gibt bekannt, dass die Altech Industries Germany GmbH (AIG), eine Tochtergesellschaft von Altech Chemicals Limited (75 %) und Altech Advanced Materials AG (25 %), den Entwurf für die geplante Pilotanlage zur Herstellung von innovativem Anodenmaterial in vollem Umfang abgeschlossen hat. Die Pilotanlage für die Batterietechnik von Morgen ist für die Produktion von bis zu 37 Tonnen beschichteten Batterieanodenmaterials für Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien pro Jahr ausgelegt. AIG hält die Exklusivrechte für die Nutzung von Altechs Beschichtungstechnologie für Batteriematerialien innerhalb der Europäischen Union.

Die Installation der Pilotanlage ist in Schwarze Pumpe in Sachsen vorgesehen. Entsprechende Flächen hat AIG bereits im Sommer angemietet (siehe Meldung vom 19. Juli 2021). Des Weiteren ist neben der Pilotanlage ein Analyselabor vor Ort geplant. Dadurch ist eine kontinuierliche Überwachung der möglichen physikalischen Parameter sowie eine schnelle Bewertung der Produktreinheit während des Produktionsprozesses möglich. Verarbeitungsparameter und Betriebssollwerte können bei Bedarf schnell angepasst werden.

Die Pilotanlage wurde in zwei verschiedene Verarbeitungsbereiche unterteilt: Herstellung von Vorprodukten und Beschichtung sowie Kalzinierung von Batteriematerial. Die Herstellung von Vorprodukten erfolgt im Chargenbetrieb. Die entsprechenden Anlagen produzieren etwa 10 kg pro Charge. Die Produktion reicht aus, um die nachgeschaltete Anodenmaterial-Beschichtungsstufe für etwa 30 Stunden kontinuierlicher Produktion zu versorgen. Aufgrund der Art der metallurgischen Laugungs- und Kristallisationsprozesse und der hohen Reinheitsanforderungen an das Endprodukt der Anlage wird die Prozessausrüstung aus Fluorpolymer- und Keramikwerkstoffen bestehen. Das Design für die Pilotanlage basiert auf Erkenntnissen, die Altech und ausgewählte Ausrüstungslieferanten während des Designs der Johor HPA Produktionsanlage erhalten haben. Zentrifugen-, Filtrations- und Kalzinierungsausrüstungen werden von Ausrüstungslieferanten im Maßstab der angestrebten industriellen Produktion geliefert, um die Bewertung von Betriebsparametern und Berechnungen für eine spätere industrielle Skalierung zu ermöglichen.

Der Beschichtungs- und Kalzinierungsbereich der Pilotanlage wurde für einen kontinuierlichen Betrieb mit minimalen Abschaltungen ausgelegt, um eine gleichbleibende Qualität des Produktmaterials zu gewährleisten. Die Reinheit des Endprodukts ist das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der Prozessausrüstung und den verwendeten Baumaterialien.

Die Produktionsmengen aus der Pilotanlage dienen der weiteren Entwicklung des Altech-Prozesses im Hinblick auf Produktreinheit und Anwendungsergebnisse. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen werden das Anlagendesign und die Prozessparameter für eine großtechnische Produktionsanlage mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen pro Jahr optimiert. Gleichzeitig werden Qualitätsmuster für potenzielle Joint-Venture-Abnahmepartner und Endverbraucher hergestellt. Das so gewonnene Material kann dann von Batterieherstellern verbaut werden und die überlegene Leistung im Hinblick auf Effizienzsteigerung und verlängerte Lebensdauer der Batterien belegen. Dabei kommt dem Anodenmaterial zugute, dass der grundsätzliche Aufbau der Batterietechnik nicht verändert werden muss, es sich also um ein „Drop In" Verfahren handelt. Das bisher genutzte Anodenmaterial muss lediglich gegen das nanobeschichtete Material von Altech ausgetauscht werden. Laborergebnisse haben gezeigt, dass so eine erhebliche Leistungssteigerung je nach Bautyp der Batterien erzielt werden kann.

AIG befindet sich derzeit in der Endphase der Auswahl des Auftragnehmers, der für die detaillierte technische Planung, die Beschaffung der Ausrüstung und die Installation verantwortlich sein wird.

Der Vorstand

Über Altech Advanced Materials AG

Die Altech Advanced Materials AG (ISIN: DE000A2LQUJ6) ("AAM") aus Heidelberg ist eine in Frankfurt notierte Beteiligungsgesellschaft. Ziel des Unternehmens ist es, am Markt für Lithium-Ionen-Batterien und damit am schnell wachsenden Sektor der Elektromobilität sowie an der erwarteten Marktentwicklung für die anderen Anwendungen von hochreinem Aluminiumoxid zu partizipieren. Zu diesem Zweck hat sich die Altech Advanced Material AG mit 25 % an der Altech Industries Germany, Dresden, ("AIG") beteiligt, wo zusammen mit dem Partner Altech Chemicals Limited, Australien, ("ATC") eine Fabrik zur Herstellung von Beschichtungsmaterial für Anodenbatterien errichtet werden soll. Derzeit wird die Machbarkeitsstudie erstellt. AIG hält die Exklusivrechte für die Nutzung der Beschichtungstechnologie für Anodenmaterialien und die Rechte an der Technologie zur Herstellung von hochreinem Aluminiumoxid ("HPA") innerhalb der Europäischen Union von Altech Australia Pty Ltd, Australien. Darüber hinaus hält AAM eine Option auf den Erwerb einer Beteiligung von bis zu 49 % an Altech Australia Pty Ltd, Australien, ("Altech") für bis zu 100 Millionen Dollar. Derzeit ist Altech eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von ATC. Altech ist Eigentümer der IP-Rechte an der HPA-Technologie sowie die 100%ige Muttergesellschaft von Altech Chemicals Sn Bd, Malaysia, über die eine HPA-Anlage mit einer Kapazität von 4.500 Tonnen in Johor, Malaysia, gebaut werden soll und von Altech Meckering Pty Ltd, Australien, dem Unternehmen, das die Rechte an der Kaolinmine hält, aus der das Rohmaterial für die HPA-Produktion stammt.

Weitere Informationen unter: www.altechadvancedmaterials.com

Pressekontakt

Ralf Droz / Doron Kaufmann, edicto GmbH
Tel: +49 (0) 69 905505-54
E-Mail: AltechAdvancedMaterials@edicto.de

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