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pta20211220018
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

Altech Advanced Materials AG: CICERO BESTÄTIGT UMWELTVERTRÄGLICHKEIT DES GEPLANTEN WERKS FÜR BATTERIEMATERIALIEN


Heidelberg (pta018/20.12.2021/13:00) - Highlights:

  • Geplante Beschichtungsanlage für Batteriematerialien in Schwarze Pumpe erhält "Medium Green"-Rating vom Zentrum für internationale Klima- und Umweltforschung (CICERO)
  • Die Bewertung umfasst sowohl Projekt- als auch Governance-Aspekte
  • Umweltverträgliche Konstruktionsmerkmale wurden anerkannt
  • CO2-Fußabdruck von Batterien könnte so um bis zu 52 % reduziert werden

Altech Advanced Materials AG (AAM / das Unternehmen) (FRA: AMA1), gibt bekannt, dass die geplante Beschichtungsanlage für Batteriematerialien der von Altech Industries Germany GmbH (AIG) in Sachsen im Rahmen der Machbarkeitsstudie (PFS) vom unabhängigen Zentrum für internationale Klima- und Umweltforschung (CICERO) als "Medium Green" eingestuft wurde. Die AIG ist eine Tochtergesellschaft von Altech Chemicals Limited (75 %) und Altech Advanced Materials AG (25 %).

Wie am 18. November 2021 bereits bekannt gegeben, wurde CICERO von AIG beauftragt, eine unabhängige Bewertung der von der AIG geplanten Anlage zur Beschichtung von Batteriematerialien im Industriepark Schwarze Pumpe in Sachsen durchzuführen. AIG plant an diesem Standort den Bau eines Werks zur Beschichtung von Anodenmaterial zur signifikanten Leistungssteigerung von Lithium-Ionen-Batterien. Die Anlage wird mit besonderem Augenmerk auf die Minimierung der Umweltauswirkungen und in Übereinstimmung mit den geltenden deutschen, europäischen und internationalen Umweltstandards geplant.

Diese positive Einschätzung von CICERO ermöglicht es Altech, zur weiteren Finanzierung des Projektes, institutionelle Investoren mit Schwerpunkt auf nachhaltige Investments anzusprechen. Denn mit dieser Einschätzung, die als "Green Bond Second Opinion" bezeichnet wird, bestätigt sich, dass das Projekt für eine künftige Green-Bond-Finanzierung geeignet ist.

Bei der Festlegung der Gesamteinstufung des Projektrahmens als "Medium Green" bewertete CICERO die vorgeschlagenen Governance-Verfahren und die Transparenz als "gut" und bestätigte, dass das Projekt mit allen Green-Bond-Prinzipien in Einklang steht. Bei der Bewertung des vorgeschlagenen Anlagenkonzepts und des Beschichtungsprozesses stellte CICERO fest, dass "die Anlage nahezu keine Scope-1- und Scope-2-Emissionen aufweist, da die Prozesse der Anlage, einschließlich der Dampferzeugung, vollständig elektrifiziert sind und erneuerbarer Strom aus Solarzellen vor Ort und Zertifikaten für erneuerbare Energien verwendet wird". Obwohl CICERO einräumt, dass sich das Projekt noch in der Entwicklungsphase befindet, hat es AIG bei der Bewertung von Governance- und Transparenzaspekten ermutigt, "eine solide Nachhaltigkeitspolitik für die Lieferkette einzuführen und durchzusetzen sowie mit seinen Lieferanten zusammenzuarbeiten, um deren Nachhaltigkeitsauswirkungen anzugehen". Grund hierfür ist, dass mehr als 90 % des CO2-Fußabdrucks des Werks auf das Ausgangsmaterial wie Graphit und Silizium zurückzuführen sind.

Eine Bewertung des CO2-Fußabdrucks der vorgeschlagenen Anlage mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen pro Jahr ergab, dass beschichtetes Siliziumanodenmaterial im Vergleich zur herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterietechnologie zu einer erheblichen Verringerung der CO2-Emissionen einer Batterie beitragen kann: Wird bei der Nutzung einer Graphitanode 5 % beschichtetes Silizium in einer Batterieanode verwendet, könnten sich die CO2-Emissionen um ca. 19 % verringern. Steigt der Anteil des beschichteten Siliziums in der Graphitanode um 20 %, könnte die CO2-Reduktion bei bis zu 52 % liegen (siehe Tabelle 1). Damit kann die Beschichtungstechnologie einen erheblichen Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstoßes im Rahmen der Dekarbonisierung der Energiewirtschaft und des Transportsektors beitragen.

Tabelle 1: Geschätzte Reduzierung des CO2-Fußabdrucks durch die Verwendung von beschichtetem
Silizium in der Anode von Lithium-Ionen-Batterien (LIB)

Silizium Anteil %Reduktion im CO2-Fußabdruck in LIB (entsprechende Leistung)
5%18.7%
10%34.9%
15%44.9%
20%51.8%

"CICEROs unabhängige Bewertung der von AIG geplanten Beschichtungsanlage für Batteriematerialien und deren Eignung für eine mögliche zukünftige Finanzierung durch grüne Anleihen ist eine wichtige Ergänzung für die aktuelle Machbarkeitsstudie (PFS). Sie bestätigt unsere Erwartungen an eine grüne Produktion für eine Technologie, die den CO2-Ausstoß von Energiespeichern deutlich reduzieren kann. Die laufende Machbarkeitsstudie schreitet weiter voran. Wir erwarten, dass die Ergebnisse im ersten Quartal 2022 vorliegen werden.", so Iggy Tan, Vorstand und Geschäftsführer von Altech.

Weiter Informationen zu Cicero finden Sie hier: https://cicero.oslo.no/en

Der Vorstand

Über Altech Advanced Materials AG

Die Altech Advanced Materials AG (ISIN: DE000A2LQUJ6) ("AAM") aus Heidelberg ist eine in Frankfurt notierte Beteiligungsgesellschaft. Ziel des Unternehmens ist es, am Markt für Lithium-Ionen-Batterien und damit am schnell wachsenden Sektor der Elektromobilität sowie an der erwarteten Marktentwicklung für die anderen Anwendungen von hochreinem Aluminiumoxid zu partizipieren. Zu diesem Zweck hat sich die Altech Advanced Material AG mit 25% an der Altech Industries Germany, Dresden, ("AIG") beteiligt, wo zusammen mit dem Partner Altech Chemicals Limited, Australien ("ATC") eine Fabrik zur Herstellung von Beschichtungsmaterial für Anodenbatterien errichtet werden soll. Derzeit wird die Machbarkeitsstudie erstellt. AIG hält die Exklusivrechte für die Nutzung der Beschichtungstechnologie für Anodenmaterialien und die Rechte an der Technologie zur Herstellung von hochreinem Aluminiumoxid ("HPA") innerhalb der Europäischen Union von Altech Australia Pty Ltd, Australien. Darüber hinaus hält AAM eine Option auf den Erwerb einer Beteiligung von bis zu 49% an Altech Australia Pty Ltd, Australien, ("Altech") für bis zu 100 Millionen Dollar. Derzeit ist Altech eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von ATC. Altech ist Eigentümer der IP-Rechte an der HPA-Technologie sowie die 100%ige Muttergesellschaft von Altech Chemicals Sn Bd, Malaysia, über die eine HPA-Anlage mit einer Kapazität von 4.500 Tonnen in Johor, Malaysia, gebaut werden soll, und von Altech Meckering Pty Ltd, Australien, dem Unternehmen, das die Rechte an der Kaolinmine hält, aus der das Rohmaterial für die HPA-Produktion stammt.

Weitere Informationen unter: www.altechadvancedmaterials.com

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