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pte20211108001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Forscher überwinden Blut-Hirn-Schranke

Polymerbeschichtung setzt den Wächter außer Gefecht und ermöglicht Medikamentierung


Charles Ramassamy (links) und Jean-Michel Rabanel (Foto: bit.ly/3ESHiCl)
Charles Ramassamy (links) und Jean-Michel Rabanel (Foto: bit.ly/3ESHiCl)

Quebec (pte001/08.11.2021/06:05) -

Medikamente, die möglicherweise gegen Alzheimer oder Parkinson helfen, werden von der Blut-Hirnschranke als Gefahr erkannt und geblockt. Wenn man große Mengen verabreicht, landen einige Moleküle dennoch an ihrem Bestimmungsort. Die Überdosierung hat allerdings meist schlimme Nebenwirkungen. Postdoc Jean-Michel Rabanel und seinem Doktorvater Charles Ramassamy, Professor am Armand-Frappier Santé Biotechnologie Forschungszentrum https://inrs.ca/en/inrs/research-centres/armand-frappier-sante-biotechnologie-research-centre/ in Quebeck City/Kanada, ist es gelungen, Medikamente so zu verpacken, dass die Blut-Hirn-Schranke sie passieren lässt.

[b]Erfolgreiche Tests mit harmlosen Molekülen[/b]

Die Forscher haben eine Polymer-Beschichtung für die Wirkstoffe entwickelt, die dem Hirnwächter signalisiert, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht. Damit beschichteten sie zu Versuchen Polymilchsäure-Nanopartikel, die für den menschlichen und tierischen Körper harmlos sind, mit Polyethylenglykol (PEG) und spritzten sie Zebrafischen. Diese sind durchsichtig, sodass sich die Verteilung der Teilchen im Körper von außen leicht beobachten ließ. Tatsächlich überwanden sie die Blut-Hirn-Schranke.

[b]Der zweite Kandidat kam ausgedünnt am Ziel an[/b]

Dann versuchten sie es mit so genannten zwitterionischen Polymeren, die der Körper noch besser verträgt als PEG. Auch die so beschichteten Partikel gelangten mühelos ins Gehirn, allerdings werden sie schnell von den Wänden der Blutgefäße absorbiert, sodass zu wenige Moleküle ihr Ziel erreichen.

Somit bleibt PEG das attraktivste Beschichtungspolymer in Bezug auf den Blutkreislauf, während das zwitterionische Polymer möglicherweise zu einer schwächeren Reaktion des Immunsystems führen würde. Ramassamy wies darauf hin, dass eine Mischung aus beiden Polymeren in Betracht gezogen werden könnte, um die Vorteile jedes polymeren Polymers zu nutzen.

[b]Gehirnerkrankungen sind weit verbreitet[/b]

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Arzneimittelbeschichtung ein sehr wichtiger Faktor bei der therapeutischen Verwendung von Nanopartikeln ist", sagt Ramassamy. Es sei ein interessanter Weg, um Medikamente direkt an das Gehirn zu transportieren und die Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen zu verbessern. Allerdings gibt es noch keine Medikamente, die derartige Krankheiten zuverlässig heilen.

Laut Société Alzheimer de Québec https://www.societealzheimerdequebec.com/ leiden allein in Kanada derzeit mehr als 565.000 Menschen an neurodegenerativen Erkrankungen, darunter 152.121 in Québec. In Deutschland sind es 1,5 Millionen, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung https://www.bmbf.de. ;

(Ende)
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