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pte20210920021 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Schizophrenie bewirkt metabolisches Syndrom

Forscher suchen nach Biomarkern im Blut, um Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern


Schizophrenie: metabolisches Syndrom häufiger (Foto: pixabay.com, Gerd Altmann)
Schizophrenie: metabolisches Syndrom häufiger (Foto: pixabay.com, Gerd Altmann)

Augusta (pte021/20.09.2021/13:55) -

Mediziner in der Forschung suchen nach einem Hinweis darauf, dass eine Person mit Schizophrenie auch in Richtung eines metabolischen Syndroms steuert, das ihr Risiko auch an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden erhöht, und das eine Folge der Behandlung ihrer Gehirnkrankheit sein kann. Beim metabolischen Syndrom handelt es sich um eine Konstellation von Risikofaktoren – Bluthochdruck, hoher Blutzucker und eine größerer Taillenumfang – die landläufig mit Entzündungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht werden, beide werden laut Brian Miller vom Medical College of Georgia at Augusta University https://www.augusta.edu/mcg wiederum häufig mit Schizophrenie in Zusammenhang gebracht. Miller vermutet und hat auch einige Beweise dafür, dass eine erhöhte Anzahl der weißen Blutkörperchen der gesuchte Hinweis sein könnte. Dieser Wert wird von Ärzten im Alltag zur Feststellung des allgemeinen Gesundheitszustands eingesetzt.

Miller geht davon aus, dass es eine Untergruppe von Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen gibt, dazu gehört auch Schizophrenie, bei denen Entzündung und das Immunsystem eine wichtigere Rolle spielen. Der Experte nimmt an, dass diese stärker ausgeprägte Rolle bei mindestens 25 Prozent der Patienten eine Größe ist. Diese Annahme basiert auf bereits durchgeführten Studien, bei denen die Entzündungsmarker im Blut von Patienten gemessen wurden und internationalen Ergebnissen. Laut Miller kann ein erhöhter Entzündungszustand beides sein, die Ursache und die Folge der psychischen Störung. 

[b]Suche nach Biomarkern[/b]

Der Forscher ist der Leiter einer vom National Institute of Mental Health finanzierten Studie, die es ihm ermöglichen wird, Daten von rund 20.000 Patienten zu untersuchen, die landesweit an 50 klinischen Studien teilgenommen haben. Ziel ist es herauszufinden, ob sich ein klarer Identifikator für diese einem zusätzlichen Risiko ausgesetzten Patienten finden lässt. Diese Biomarker könnten ein nächster Schritt zu einer personalisierten Medizin sein. Dazu könnte eine frühzeitige Intervention mit Medikamenten sein, die helfen die Auswirkungen des metabolischen Syndroms zu unterbrechen. 

[b]Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufig[/b]

Selbstmord stellt ein deutliches Risiko für Patienten mit Schizophrenie und anderen psychiatrischen Erkrankungen dar. Es sind jedoch, laut Miller, Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache bei Patienten mit Psychosen. Dabei handelt es sich um eine psychische Störung bei der die Verbindung mit der Realität verloren gehen kann, wie bei den Stimmen die Schizophrenie-Patienten hören. 

[b]Ungesunder Teufelskreis[/b]

Erhöhte Entzündungen im ganzen Körper, die durch mangelnde Bewegung und übermäßiges Fettgewebe verursacht werden, sollen allgemein ein Auslöser für das metabolische Syndrom sein. Die möglichen Folgen wie Bluthochdruck und Diabetes sowie erhöhte Entzündungswerte werden zu einem ungesunden Teufelskreis, der in der Folge auch die Anzahl der weißen Blutkörperchen erhöht. Einige der Antipsychotika, die Patienten gegen Symptome einer Schizophrenie wie Halluzinationen oder Wahnvorstellungen einnehmen, können das Risiko eines metabolischen Syndroms ebenfalls erhöhen, was wiederum das Risiko von verbreiteten Krankheiten wie Schlaganfall und Herzinfarkt erhöht und damit dreht sich der Kreis weiter. Laut Miller ist derzeit jedoch vergleichsweise wenige über die Zusammenhänge zwischen Entzündung und metabolischem Syndrom in Hinblick auf Psychosen bekannt. 

(Ende)
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