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pte20210917003 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Corona: Indien wird zur Fake-News-Schleuder

Auf den weiteren Plätzen rangieren absteigend die Vereinigten Staaten, Brasilien und Spanien


Weltweite Verteilung der Menge an Fake News (Karte: openstreetmap.org)
Weltweite Verteilung der Menge an Fake News (Karte: openstreetmap.org)

Cold Spring Harbor (pte003/17.09.2021/06:10) -

Die meisten Fehlinformationen über COVID-19, die über die sozialen Medien verbreitet werden, stammen aus Indien. Das geht aus einer Studie hervor, die auf dem medizinischen Online-Portal medRxiv https://www.medrxiv.org/">https://www.medrxiv.org/ des Cold Spring Harbor Laboratory https://www.cshl.edu/">https://www.cshl.edu/ im US-Bundesstaat New York veröffentlicht worden ist. Sie untersuchte die Menge der Falschmeldungen, die in 138 Ländern veröffentlicht worden sind. Insgesamt waren es 9657 Fake News. Die Ergebnisse zeigen, dass Indien mit 15,94 Prozent, die USA (9,74 Prozent), Brasilien (8,57 Prozent) und Spanien (8,03 Prozent) die am stärksten betroffenen Länder sind. Möglicherweise hat die prozentuale Verteilung etwas mit der tatsächlichen Corona-Situation in den einzelnen Ländern zu tun, vermuten die Autoren der Studie. So sind sowohl bei der Menge der COVID-19-Fehlinformationen als auch der COVID-19-Opfer die folgenden zehn Länder unter den fünfzehn am stärksten betroffenen zu finden: Indien, die Vereinigten Staaten, Brasilien, Spanien, Frankreich, die Türkei, Kolumbien, Argentinien, Italien und Mexiko.

[b]Zwei Drittel aller Fake News auf Facebook[/b]

84,94 Prozent aller Falschmeldungen werden über soziale Medien verbreitet. Das gesamte Internet ist für 90,5 Prozent verantwortlich. Allein auf Facebook fanden sich 66,87 Prozent aller Fake News. Zuvor hatte die Weltgesundheitsorganisation https://www.who.int/ (WHO) in Genf davor gewarnt, dass sich falsche Informationen über COVID-19 verbreiten und Menschen in Gefahr bringen. Die WHO hatte die Menschen aufgefordert, alles, was sie hören, mit vertrauenswürdigen Quellen zu überprüfen.

[b]Fehlinformationen nehmen noch zu[/b]

Das Indien besonders stark betroffen ist könne an der höheren Internetdurchdringungsrate des Landes, am zunehmenden Social-Media-Konsum und der mangelnden Internetkompetenz der Nutzer liegen, heißt es. Auf der anderen Seite erlebten Länder wie die Türkei, die USA, Brasilien und die Philippinen, in denen entweder die politische Kontrolle über die Medien intensiv ist oder politischer Konservatismus offensichtlich ist, eine höhere Menge an Fehlinformationen von Mainstream-Medien, politischen Persönlichkeiten und Prominenten. Obwohl die Prävalenz von Fehlinformationen im März 2020 am höchsten war, dürfte sie angesichts der aktuellen Trends im Jahr 2021 leicht zunehmen, vermuten die Autoren.

(Ende)
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