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pte20210820005 Produkte/Innovationen, Medizin/Wellness

Grüner Star: Ventil verhindert Erblindung

Augeninnendruck lässt sich dank Innovation von EPFL-Wissenschaftlern kontrolliert abbauen


Auge: bei hohem Augeninnendruck droht Erblinden (Foto: Aline Berry, pixabay.com)
Auge: bei hohem Augeninnendruck droht Erblinden (Foto: Aline Berry, pixabay.com)

Lausanne (pte005/20.08.2021/06:15) -

Menschen, die an grünem Star (Glaukom) leiden und ihr Sehr vermögen zu verlieren drohen, können mit einer einfachen Operation vor diesem Schicksal gerettet werden. Die Methode wird allerdings nur an ganz wenigen Kliniken angewandt. Der Chirurg pflanzt dabei ein hauchdünnes Röhrchen ins Auge ein, das mit einem Ventil in Form eines winzigen magnetischen Plättchen ausgestattet ist. Nach dieser Operation kann der Augenarzt das Ventil mit einem Magneten von Außen so regeln, dass der Überdruck im Auge abgebaut wird, aber nicht unter ein bestimmtes Niveau sinkt. Überdruck ist die Ursache für das langsame Erblinden, wenn nichts dagegen getan wird. Weltweit leiden, so Nikos Stergiopulos, der das Ventil an der der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne https://www.epfl.ch/de/ (EPFL) entwickelt hat, weltweit 75 Millionen Menschen an grünem Star.

[b]Mit der Zeit wird der Sehnerv zerstört[/b]

Um das Ventil zur Serienreife zu bringen und zu vermarkten hat Stergiopulos ebenfalls in Lausanne Rheon Medical https://www.rheonmedical.com/ gegründet. Parallel dazu ist er Leiter des Labors für Hämodynamik und kardiovaskuläre Technologie an der EPFL. Erhöhter Augeninnendruck zerstört mit der Zeit den Sehnerv, wie Stergiopulos leidvoll erfahren musste. Sein Vater litt an dieser Krankheit, die zum Verlust eines Auges führte und die Sehkraft des anderen massiv beeinträchtigte.

Stergiopulos betreute damals einen Doktoranden, der Augenarzt war. „Ich habe ihn nach den Behandlungsmöglichkeiten gefragt und er hat erklärt, dass die Krankheit zunächst mit Augentropfen behandelt wird", sagt Stergiopulos. Aber irgendwann reiche das nicht mehr und es sei eine Operation nötig. Dabei wird der Überdruck durch den Einbau eines so genannten wässrigen Shunts abgebaut.

[b]Bisherige Operationen gingen oft schief[/b]

Das führt oft zu postoperativen Komplikationen aufweisen, weil der Augeninnendruck nicht kontrolliert werden kann. „Mein Doktorand meinte, es wäre hilfreich, wenn die Abgabe von Flüssigkeit in den Drainageschlauch geregelt werden könnte. Ich habe ein ganzes Wochenende darüber nachgedacht und schließlich eine mögliche Lösung gefunden", sagt Stergiopulos. „Da meine Fachgebiete Strömungsmechanik und medizinische Geräte sind, hatte ich die Idee, eine Magnetscheibe in die Röhren einzuführen, die Augenärzte nicht-invasiv drehen können, um den Durchfluss zu ändern.

[b]Schon 250 Patienten sind geheilt[/b]

Bisher ist das eyeWatch, wie das Druckregulierungsröhrchen genannt wird, 250 Patienten in der Schweiz, in Deutschland, Italien, Großbritannien und Spanien eingepflanzt worden. Bis Jahresende soll es weltweit 15 Kliniken geben, die diese Operationstechnik einsetzen können.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
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