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pte20210820003 Unternehmen/Wirtschaft, Handel/Dienstleistungen

Besserverdiener meiden Krypto-Investments

Viele sehen den Faktor Sicherheit laut aktueller Untersuchung von NORC nicht gewährleistet


Bitcoin: Kryptowährungen oft kritisch beäugt (Foto: mahdadiwalidi, pixabay.com)
Bitcoin: Kryptowährungen oft kritisch beäugt (Foto: mahdadiwalidi, pixabay.com)

Chicago (pte003/20.08.2021/06:05) -

Menschen, die Kryptowährungen kaufen, unterscheiden sich stark in Bezug auf ihre ethnische Zugehörigkeit und das Geschlecht. Außerdem haben sie niedrigere Einkommen als die, die diese Art der Geldanlage nicht sonderlich schätzen und lieber in Aktien investieren. Das zeigte sich bei einer Umfrage der unabhängigen Sozialforschungsorganisation NORC https://www.norc.org, die an der University of Chicago https://www.uchicago.edu/ angesiedelt ist.

[b]Bei Farbigen liegen Kryptowährungen vorn[/b]

Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Umfrageteilnehmer mit einem Einkommen von weniger als 60.000 US-Dollar investieren in Kryptowährungen, während 27 Prozent sich dafür entscheiden, Aktien und andere klassische Wertpapiere zu kaufen. 44 Prozent der Farbigen gaben an, in Kryprowährungen zu investieren, während 35 Prozent sich lieber auf dem Aktienmarkt bedienen.

41 Prozent der Frauen setzen auf Kryptowährungen, 38 Prozent eher auf die Börse setzen. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Menschen mit einer Hochschulausbildung investieren in die Börse, verglichen mit 45 Prozent, die in Kryptowährung investieren.

[b]Die Meisten stiegen erst in den letzten Monaten ein[/b]

Insgesamt gaben in den letzten zwölf Monaten nur 13 Prozent der Amerikaner an, Kryptowährungen zu kaufen oder zu handeln, während im gleichen Zeitraum 24 Prozent der Befragten den Handel mit Aktien nannten. Die Investition in Kryptowährung ist eine relativ neue Anlageentscheidung, da die meisten Investoren (61 Prozent) erst in den letzten sechs Monaten begonnen haben, in Kryptowährungen zu investieren.

[b]Was vom Kryptowährungen-Kauf abhält[/b]

Von den Menschen, die nicht in Kryptowährung investieren, sagen nur elf Prozent, dass sie in den nächsten zwölf Monaten sicher oder wahrscheinlich mit Investitionen in diesem Bereich beginnen werden. Fast zwei Drittel der Befragten (62 Prozent) geben an, dass der Hauptgrund, warum sie sich gegen Kryptowährungen entscheiden, darin besteht, dass sie nicht genug davon verstehen. Jeder Dritte sagt, dass ihm das Geld fehlt, um in Kryprowährungen zu investieren.

Weitere Hindernisse sind Bedenken hinsichtlich der Sicherheit (35 Prozent), nicht zu wissen, wie man investiert (31 Prozent), starke Kursschwankungen (30 Prozent) und mangelnde Möglichkeiten, mit diesem „Geld" irgendetwas bezahlen zu können. „Potenzielle Anleger sind misstrauisch, wenn es darum geht, ihre Altersvorsorge in eine bisher ziemlich volatile Anlage zu investieren", sagt Mark Lush, Manager in der Abteilung für Wirtschaft, Justiz und Gesellschaft bei NORC.

(Ende)
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