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pte20210730003 Unternehmen/Wirtschaft, Technologie/Digitalisierung

Chinas Chipindustrie soll an die Weltspitze

Kommunistische Parteil will umgerechnet 1,4 Bio. Dollar für die Erreichung des Ziels ausgeben


Leiterplatte: China will Rückstand aufholen (Foto: pixabay.com, analogicus)
Leiterplatte: China will Rückstand aufholen (Foto: pixabay.com, analogicus)

Peking (pte003/30.07.2021/06:10) -

China, längst zum Technologieriesen avanciert, hinkt in einem Punkt hinterher. Das Land muss hochentwickelte Mikroprozessoren und andere Chips im Ausland einkaufen. Im Jahr 2020 gab die chinesische Wirtschaft 350 Milliarden Dollar dafür aus, mehr als das Land für Öl bezahlte.

Jahrzehntelang hat die Regierung in Peking versucht, eine eigene Halbleiterindustrie aufzubauen. Das ist weitgehend gescheitert. Das Land hat zwar eine lokale Chipindustrie, aber die fortschrittlichsten Produkte bleiben die Domäne von Unternehmen wie https://www.bloomberg.com/quote/INTC:US">Intel, https://www.bloomberg.com/quote/005930:KS">Samsung und TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company).

[b]Trump hat Chinas Probleme verschärft[/b]

Chinas Probleme nahmen während der Trump-Regierung stark zu, als es den USA gelang, das weltweite Smartphone-Geschäft des chinesischen High-tech-Unternehmens Huawei nachhaltig zu stören, indem es den Hersteller von der Chip-Nachfuhr abschnitt.

Hinderlich für den Aufbau einer eigenen Industrie für hochintegrierte Schaltkreise ist auch die Tatsache, dass US-nahe Unternehmen bei Maschinen dominieren, die zur Herstellung von Chips benötigt werden. Der aktuelle https://www.bloomberg.com/graphics/2021-chip-production-why-hard-to-make-semiconductors/">Halbleitermangel, eine Folge der Corona-Pandemie, kombiniert mit https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-02-17/the-world-is-short-of-computer-chips-here-s-why-quicktake">längerfristigen Trends, hat gezeigt, dass Versorgungsunterbrechungen verheerende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben können. Nicht zuletzt auch für die chinesische Industrie. Die chinesische Führung weiß, dass das Land verwundbar ist. 

[b]Wichtig für Chinas Überleben[/b]

„Technologische Innovationen sind nicht nur wichtig für das Wirtschaftswachstum", sagte Vizepremier Liu He im Mai zu den top-Wissenschaftlern des Landes. „Sie sind wichtig für unser Überleben."

Lius Strategie, die Versorgungsengpässe durch eine eigene Produktion zu beseitigen, basiert hauptsächlich auf Chips, die aus neuen Materialien wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid bestehen, durch die sich Elektronen schneller bewegen können, was die Datenverarbeitung beschleunigen kann. Hierbei handele es sich um einen neuartigen Ansatz, der China die Chance biete, die Führung in einem Bereich zu übernehmen, in dem das Land nicht so weit zurückliegt wie bei der konventionellen Chipherstellung.

[b]Bisher brachten die Milliardenhilfen wenig[/b]

Doch es ist keineswegs so, dass Unternehmen in den USA, Europa, Japan, Taiwan und Südkorea das Potenzial dieser Halbleiter nicht erkannt haben und die Entwicklung sowie die zugehörige Produktionstechnik forcieren. Doch China will klotzen statt kleckern. Bis 2025 sollen umgerechnet 1,4 Billionen Dollar in die Entwicklung fortschrittlicher Technologien gesteckt werden. Doch Geld ist offensichtlich nicht alles. Seit 2014 hat die chinesische Regierung fast 64 Milliarden Dollar in die Entwicklung der Halbleiterindustrie gesteckt. Dennoch gelang es den chinesischen Unternehmen nicht, technologisch zu den Großen in der Welt aufzuschließen.

(Ende)
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Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
Tel.: +43-1-81140-300
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