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Nachfrage nach Gaming-Hardware zieht an

game-Analyse: 2020 über 3,2 Mrd. Euro umgesetzt, was einem Plus von 26 Prozent entspricht


PC-Gamer: Immer mehr Menschen rüsten Systeme in der Krise auf (Foto: game.de)
PC-Gamer: Immer mehr Menschen rüsten Systeme in der Krise auf (Foto: game.de)

Berlin (pte030/05.05.2021/13:30) - Die Nachfrage nach Gaming-Hardware ist laut einer neuen GfK-Analyse im Auftrag von game - Verband der deutschen Games-Branche http://game.de 2020 in Deutschland deutlich gestiegen. Wurden 2019 noch rund 2,5 Mrd. Euro mit Gaming-PCs, Spielekonsolen und Zubehör umgesetzt, waren es 2020 über 3,2 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 26 Prozent.

"Lockdown genutzt"

"2020 haben Millionen Menschen die Lockdowns genutzt, um zusammen zu spielen. Viele haben ihre Gaming-PCs technisch aufgerüstet, viele sind durch ihren ersten Konsolenkauf zu neuen Gaming-Fans geworden. Neben der starken Nachfrage nach der Nintendo Switch sorgte auch der Start der Next-Gen-Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X/S sowie einer neuen Generation von Grafikkarten für hohe Umsätze. Gaming-Hardware war in Deutschland noch nie so stark nachgefragt wie 2020", so game-Geschäftsführer Felix Falk.

Sehr stark nachgefragt war Peripherie für Gaming-PCs. Mit speziellen Gaming-Mäusen, -Tastaturen, -Monitoren, Grafikkarten oder Virtual-Reality-Headsets wurden rund 1,2 Mrd. Euro umgesetzt; etwa 46 Prozent mehr als noch 2019. Und auch der Umsatz mit Konsolen und Konsolen-Zubehör wuchs. So wurden mit stationären und tragbaren Konsolen rund 650 Mio. Euro umgesetzt, 25 Prozent mehr als 2019; mit Konsolen-Zubehör wie Gamepads, Lenkrädern und Co waren es 275 Mio. Euro und damit ein Plus von 24 Prozent. Zudem stieg der Umsatz mit Gaming-PCs auf etwa 1,1 Mrd. Euro. Das sind rund zehn Prozent mehr als noch 2019.

Wachstum auch bei Spielen

2020 ist auch der gesamte Markt für Computer- und Videospiele gewachsen. Am stärksten legte der Umsatz mit In-Game- und In-App-Umsätzen zu: Insgesamt wurden mehr als 3,2 Mrd. Euro umgesetzt, binnen Jahresfrist ein Plus von 44 Prozent. Auch die Gebühren für Online-Services konnten mit einem Wachstum von 50 Prozent auf 692 Mio. Euro zulegen (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20210422022 ). In das Segment fallen Online-Dienste sowie Abo- und Cloud-Gaming-Services wie EA Play Pro, Nintendo Switch Online, PlayStation Plus, Xbox Game Pass oder Ubisoft+. Mit dem Kauf von Computer- und Videospielen wurden mehr als 1,1 Mrd. Euro erlöst und damit elf Prozent mehr als noch 2019. Mit dem Abo einzelner Spiele, etwa "World of Warcraft" oder "Final Fantasy XIV", wurden 44 Prozent mehr umgesetzt. Dieses Marktsegment wuchs damit auf 163 Mio. Euro.

(Ende)
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Ansprechpartner: Florian Fügemann
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