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pte20210224019 Forschung/Entwicklung, Technologie/Digitalisierung

Roboter bringt User virtuell an entfernte Orte

Videos werden in Echtzeit auf das Smartphone, in den Browser oder die VR-Brille gestreamt


Prototyp des Roboters (Foto: vrsiddhartha.ac, Krishna, Mani Babu, Prudhvi Raj)
Prototyp des Roboters (Foto: vrsiddhartha.ac, Krishna, Mani Babu, Prudhvi Raj)

Kanuru (pte019/24.02.2021/12:30) - Zwei Studenten des VR Siddhartha Engineering College (VRSEC) http://vrsiddhartha.ac.in haben einen Roboter entwickelt, der es Usern ermöglicht, virtuell an weit entfernten oder schwer zugänglichen Orten präsent zu sein. Mithilfe eines Rasperry-Pi-Computers, eines Arduino-Mikrocontrollers, einer Onboard-Kamera und WLAN-Anbindung kann der künstliche Gehilfe Videos seiner Umgebung aufnehmen, die Nutzer dann in Echtzeit auf ihrem Smartphone, in ihrem Internetbrowser oder sogar via VR-Brille anschauen können.

Abschlussprojekt zu Telepräsenz

"Wir haben diesen Roboter als unser Abschlussprojekt gebaut. Die Inspiration dazu kam von einem Artikel über Telepräsenz, den wir in einem Magazin gelesen haben", so die beiden VRSEC-Studenten Mani Babu Gorantla und Grandhi Sathya Venkata Krishna, die kürzlich ihre Ausbildung erfolgreich beendeten. Ziel des Projekts sei es gewesen, User virtuell an entfernte Orte zu bringen. "Wir wollten zeigen, wie man Roboter einsetzen kann, um Orte in Echtzeit zu überwachen, die momentan oder generell nur schwer zugänglich sind", erklären die Experten.

"Was auch immer von der Kamera des Roboters eingefangen wird, lässt sich direkt auf das Smartphone des Nutzers weiterleiten. Dieses kann auch in einer VR-Box oder -Brille platziert werden, um dem User das Gefühl zu geben, dass er wirklich selbst dort ist", so Mani Babu und Krishna. Um die Illusion der persönlichen Immersion zu steigern, lässt sich die Kamera dann auch über die Kopfbewegungen des Nutzers steuern, schildern die indischen Ingenieure.

Zwei Versionen verwirklicht

In der ersten Prototypen-Version ihres Roboters setzten die Forscher auf einen Rasperry-Pi-Computer und einen Arduino-Mikrocontroller, um seine Bewegungen zu steuern und die Videos, die über die Onboard-Kamera aufgezeichnet werden, an ein Smartphone oder in den Browser zu streamen. Damit die Bewegungen des Roboters mit den Kopfbewegungen des Nutzers synchronisiert werden können, werden verschiedene Positions- und Bewegungsdaten seines Handys gesammelt, ausgewertet und an den Rasperry Pi weitergeleitet.

Für ihre neueste Version haben sich Mani Babu und Krishna allerdings dazu entschieden, auf den Rasperry Pi und Arduino zu verzichten und diese durch die Hard- und Software-Plattform MyRIO zu ersetzen: "MyRIO ist zwar etwas teurer, hat aber auch eine höhere Rechenleistung und kann dadurch gleichzeitig die Aufgaben des Rasperry Pi und von Arduino erledigen." Eine kommerzielle Vermarktung des Roboters ist nicht geplant. "Wir hoffen, dass unsere Arbeit anderen als Inspiration dient und die Entwicklung von ähnlichen Telepräsenz-Lösungen vorantreibt", so die VRSEC-Absolventen.

(Ende)
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Ansprechpartner: Markus Steiner
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