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pte20210127029 Forschung/Entwicklung, Technologie/Digitalisierung

Erstes 5G-Antennensystem für Indoor-Bereich

Millimeterwellen werden mittels spezieller RoF-Technologie in optische Signale konvertiert


Im Labor: ETRI-Forscher testen ihr Antennensystem (Foto: etri.re.kr)
Im Labor: ETRI-Forscher testen ihr Antennensystem (Foto: etri.re.kr)

Gwangju (pte029/27.01.2021/11:30) - Forscher des Electronics and Telecommunications Research Institute (ETRI) http://etri.re.kr haben eigenen Angaben nach das erste 5G-Antennensystem für den Indoor-Bereich entwickelt. Dieses greift Signale im 28-GHz-Band von außenstehenden Basisstationen ab und überträgt sie ins Innere von Gebäuden. Möglich wird das mithilfe von Radio-over-Fiber (RoF)-Technologie, die 5G-Millimeterwellen in optische Impulse konvertiert, die dann störungsfrei über eine Distanz von bis zu fünf Kilometern weiterverteilt werden können.

Funklöcher in Gebäuden

"5G-Netzwerke sind in einem viel höheren Radiofrequenzbereich angesiedelt als die Frequenzbänder, die für 3G, 4G oder das Internet der Dinge verwendet werden", so ETRI-Forscher Lee Joon-ki. Diese Eigenschaften würden es dem schnelleren Mobilfunkstandard erschweren, ins Innere von Gebäuden oder in Einrichtungen vorzudringen, die unter der Erdoberfläche liegen. Das führe dann oft zu Funklöchern, in denen kein 5G-Signal empfangen werden kann, so der Experte.

In der Praxis zeige sich aber, dass knapp 80 Prozent der mobilen Datenmengen, die im täglichen Leben verbraucht werden, im Inneren von Gebäuden anfallen, wie Joon-ki betont: "Diese neue Technologie erlaubt es, den Mobilfunkstandard 5G bei einer Spitzengeschwindigkeit von 20 Gbps in Umgebungen wie Flughäfen, Bahnhöfen oder großen Einkaufszentren nutzbar zu machen. Das ist eine große Hilfe, wenn es darum geht, das 5G-Übertragungsnetz weiter auszubauen und zu verbessern."

Basisstation und viele Antennen

Das von dem ETRI-Team entwickelte Distributed Antenna System besteht aus einer Basisstation, die am Hausdach montiert wird, das 5G-Signal von Sendestationen in der Nähe aufnimmt und es mithilfe von RoF-Technologie in optische Signale umwandelt. Diese werden dann über optische Kabel zu mehreren kleineren Antennen weitergeleitet, die in verschiedenen Bereichen und Stockwerken von Gebäuden platziert werden können.

"Wir hoffen, dass diese Technologie zur Entstehung eines Ökosystems von miteinander verbundenen Branchen wie etwa interaktivem Entertainment oder smarten Fabriken beitragen kann, indem sie sicherstellt, dass es keine Lücken im Indoor-Signalbereich mehr gibt und die Verbindungsqualität stets gleich gut und stabil bleibt", meint Sunmi Kim, Leiter der ETRI Network Research Division.

(Ende)
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