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pts20201124014 Technologie/Digitalisierung, Unternehmen/Wirtschaft

Her mit dem Speck: Handl Tyrol wird Vorzeigefabrik

SAP-Berater CNT begleitet Familienbetrieb auf dem Weg zur "Smart Factory"


Innsbruck/Haiming (pts014/24.11.2020/10:10) - Der bekannte Speckhersteller Handl Tyrol gewann im September den Fraunhofer-Wettbewerb um den begehrten Titel "Fabrik des Jahres 2020" und dazu den Kategoriepreis "Smart Factory" für seine gelungene Digitalisierung. Hinter dieser Auszeichnung stecken professionelle Vorbereitung, exzellentes Know-how und ein Team, das sich voll auf die Aufgabenstellung und Vision einer vollautomatisierten Produktionskette konzentrierte - auch dank der SAP-Beratung von CNT Management Consulting Innsbruck.

Das Tiroler Familienunternehmen hat seinen Stammsitz in Pians, ein Service Center in Schönwies und eine weitere Produktion im Südtiroler Naturns. Beflügelt durch die hohe Nachfrage nach seinen Schinken- und Speckspezialitäten, folgte dann 2018 die Eröffnung des nun ausgezeichneten Werks in Haiming, das ausschließlich auf die Speckproduktion ausgerichtet ist. Der auf 20.000 Quadratmetern errichtete Produktionsbetrieb war von Anfang an auf das klare Ziel getrimmt, die sehr aufwändige Herstellung und Lagerverwaltung zu standardisieren und zu automatisieren - mit großem Augenmerk auf papierlose Organisation sowie die äußerst exakte Produktrückverfolgung.

Prozesssteuerung mit SAP

Im April 2018 ging der erste Teil des neuen Werks nach etwa einjähriger Projektlaufzeit produktiv. Zuvor wurden alle zentralen Produktionsprozesse und Abläufe im Detail definiert, programmiert, bildschirmgerecht visualisiert und über entsprechende Schnittstellen an die Fördertechnik angedockt. Die automatisierte Steuerung betrifft so die Warenannahme und Qualitätskontrolle samt Rückmeldung an die Lieferanten ebenso wie das Anlegen der Produktions- und Transportaufträge für die Warenbewegungen via fahrerloser Transportsysteme durch die Fertigung im Werk.

Bei der Verleihung des "Fabrik 2020"-Preises an Handl Tyrol sprach das Industriemagazin vom "härtesten Produktionswettbewerb" Österreichs. Für CNT-Projektleiter Jürgen Früh lag die Herausforderung vor allem darin, Produktion und Lagerverwaltung geschmeidig zu verknüpfen und zu integrieren und jeden einzelnen Fertigungsschritt einer physischen Bewegung im Lager zuzuordnen. Eine weitere Herausforderung war die Notwendigkeit, auf spätere Upgrades in S/4HANA und Erweiterungen des Werks Rücksicht zu nehmen.

Gute Vorbereitung halbe Miete

Und die stehen bereits an: Für das Stammwerk in Pians ist bereits ein weiteres Folgeprojekt geplant. Einmal festgelegte Prozesse können für die nächsten Schritte mitgenommen, die Bausteine des Haiming-Projekts da wiederverwendet werden, sagt Früh. Großes Lob spendet der CNT-Projektleiter dem involvierten Handl-Team selbst. Es gab eine klare Vorstellung für die Fabrik 2020, jeder Prozess und jeder Schritt war sorgfältig definiert und durch die Kommunikation mit den verschiedenen Projektpartnern aus unterschiedlichen Bereichen abgesichert.

Für die "Speckvirtuosen" von Handl Tyrol war schon in der Projektvorbereitung klar, dass an der klassischen Methode der Speckerzeugung - selbst durch die hohe Automatisierung und Prozesssteuerung - nicht gerüttelt werden dürfe. Diese Philosophie musste daher auch Eingang in die neue Produktion finden, sagt CNT-Berater Früh. Insbesondere bei der Vorbereitung der frischen Rohstoffe und der Selektion in Qualitätsstufen kommt dies zum Tragen, aber auch bei der Rezeptgenauigkeit, der zehntelgenauen Temperaturwahl, bei den Reife- und Ruhezeiten. All das wurde durch die Erfahrungswerte des Teams definiert, doch nun kommt die komplexe Sensorik hinzu und damit die mögliche Auswertung von Millionen Daten und die weitere Verfeinerung des Fertigungsprozesses.

Quantensprung für Speckerzeugung

Fragt man nach den wesentlichen Neuerungen im Fertigungsprozess, nennt der CNT-Projektleiter die automatisierte Anbindung und Visualisierung von Lager und Fördertechnik: "Wir stellen aus dem SAP-System heraus die Daten bereit, damit man jedes einzelne Rack (beladen mit Qualitätsware) aktivieren und via Drag and Drop zum nächsten Fertigungsschritt anstoßen kann." Hinzu kommt die mögliche Fortschreibung der Fertigungsaufträge aus der Rückmeldung der bereits durchgeführten Transporte bzw. Warenbewegungen.

Der hohe Automatisierungsgrad führt nicht nur zu einer dementsprechenden Steigerung der Produktivität jedes einzelnen Mitarbeiters, sondern auch zu einer enormen Effizienz des ganzen Werks. Da sind hochkarätige Supervisoren im Einsatz, die mit der digitalen Steuerung und visuellen Überwachung befasst sind. Ein weiterer Fortschritt gegenüber dem manuellen Prozess ist, dass sie dabei dem veredelten Endprodukt umso mehr Zeit, Wert und Aufmerksamkeit schenken können, sagt CNT-Projektleiter Früh.

Laufende Prozessverbesserung

Viele Faktoren entscheiden über die Qualität des Endproduktes, und daher ist die ständige Messung und Überwachung bedeutsam. Ob Temperatur, Raumklima, Kühlung, Heizung oder Energiebedarf: Bei jeder Warenbewegung werden für jede Charge aktualisierte Daten geliefert. Die Sammlung und Auswertung dieser über die zahlreichen Sensoren gewonnenen Daten bildet denn auch die Basis für die laufende Qualitätssicherung und Prozessverbesserung. Handwerkskunst trifft hier im wahrsten Sinne auf Digitalisierung - und wird so von den Handl Tyrol-Speckmeistern in die nächste Generation getragen.

Über Handl Tyrol
Der vielfach ausgezeichnete Speck-, Rohwurst- und Schinkenerzeuger Handl Tyrol GmbH mit Sitz im Tiroler Oberland erwirtschaftet mit rund 600 Mitarbeitern einen Umsatz von 145 Mio. Euro (2019). Das als "Fabrik des Jahres 2020" prämierte Werk in Haiming ging im Sommer 2018 nach 13-monatiger Bauzeit und Investitionen von ca. 50 Mio. Euro in Vollbetrieb. http://www.handltyrol.at

Über CNT Management Consulting
Die SAP-Beratung CNT Management Consulting AG betreut Unternehmen länderübergreifend in allen Bereichen der SAP-Integration und Umstellung auf die neue Software-Generation S/4HANA. CNT erwirtschaftet mit rund 270 Berater/innen an den Standorten Wien, Innsbruck, Linz, München, Mainz, Hasselt, Bozen, Zürich, Atlanta und São Paulo einen Umsatz von knapp 55 Mio. Euro. http://www.cnt-online.com

(Ende)
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