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pte20200806023 Unternehmen/Wirtschaft, Handel/Dienstleistungen

Lufthansa: Rekordverlust von 1,85 Mrd. Euro

Zweites Quartal fällt wegen Corona desaströs aus - Airline will 22.000 Stellen streichen


Lufthansa-Flieger: historischer Quartalsverlust (Foto: pixabay.com, dmncwndrlch)
Lufthansa-Flieger: historischer Quartalsverlust (Foto: pixabay.com, dmncwndrlch)

Köln (pte023/06.08.2020/12:30) - Der von der Corona-Krise schwer gebeutelte deutsche Luftfahrtkonzern Lufthansa http://lufthansa.com hat zwischen April und Juni 2020 mit etwa 1,85 Mrd. Euro den größten Quartalsverlust seiner Geschichte erlitten. Die Airline hat sogar um 225 Mio. mehr verloren als im ersten Quartal. Pro Stunde gehen laut dem "Handelsblatt" etwa 450.000 Euro Cash verloren. Wegen dieser desaströsen Zahlen steht eine starke Umstrukturierung bei der Lufthansa bevor. Etwa 22.000 Vollzeitstellen sollen gestrichen werden.

"Zäsur des Luftverkehrs"

"Wir erleben eine Zäsur des globalen Luftverkehrs. Vor 2024 rechnen wir nicht mehr mit einer anhaltenden Rückkehr der Nachfrage auf das Vorkrisenniveau. Insbesondere bei Langstreckenverbindungen wird es keine schnelle Erholung geben", erklärt Lufthansa-CEO Carsten Spohr. In der Corona-Pandemie sind häufig bis zu 90 Prozent der Maschinen der Airline auf dem Boden geblieben. Der Umsatz der Lufthansa ist im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 um 80 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro gefallen.

Neben der Streichung von 22.000 Stellen sieht das "ReNew" getaufte Umstrukturierungsprogramm auch die Verkleinerung der Flotte um mindestens 100 Flugzeuge vor. Momentan verfügt die Lufthansa über 760 Maschinen. Bereits jetzt hat der Konzern seine Mitarbeiterzahl um 8.300 reduziert und mehrere seiner Langstreckenflieger ausgemustert.

Erholung kommt erst 2024

Auch die Zahl der Führungskräfte in der Lufthansa soll um etwa 20 Prozent sinken. Mit den neun Mrd. Euro an Staatshilfe, die das Unternehmen erhalten hat, sollen diese Maßnahmen schon im Jahr 2021 wieder einen positiven Cashflow garantieren. Laut Spohr sind dadurch ab dem Jahr 2024 ähnliche Kapazitäten wie noch 2019 möglich. Die Produktivität soll bis 2023 um 15 Prozent steigen.

(Ende)
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