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pte20200410018 Handel/Dienstleistungen, Umwelt/Energie

Viele deutsche Versorger verfünffachen Preise

Kunden klagen über unverständliche Informationsschreiben - Verteuerung oft verschleiert


Strompreis: Preiserhöhung oft verschleiert (Foto: pixabay.com, Kunnasberg)
Strompreis: Preiserhöhung oft verschleiert (Foto: pixabay.com, Kunnasberg)

Berlin (pte018/10.04.2020/13:30) - Das Gros der deutschen Energieversorger erhöhen ihre Preise um bis zu 500 Prozent. Das berichtet der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) http://vzbv.de anhand von Kunden, die immer wieder über unverständlich formulierte Schreiben klagen, in denen die Preissteigerung nur zwischen den Zeilen vermittelt wird. Aufgrund dieser Intransparenz nutzen viele Verbraucher ihr Sonderkündigungsrecht nicht.

"Verständlich informieren"

"Energielieferanten sind gesetzlich verpflichtet, Verbraucher rechtzeitig sowie auf transparente und verständliche Weise über sich ändernde Energiepreise zu informieren. Auch auf ihr Recht zur Sonderkündigung müssen Verbraucher in diesen Fällen hingewiesen werden", erklärt Sabine Lund, Referentin im Team Marktbeobachtung Energie des vzbv.

Die Schreiben von Anbietern beginnen oft positiv, beispielsweise heißt es zu Anfang: "Wir haben heute eine sehr gute Nachricht für Sie." Erst bei genauerer Betrachtung kündigen die Nachrichten heftige Preiserhöhungen an. Unter anderem sind Zahlen nicht als Ziffern, sondern ausgeschrieben im Fließtext angegeben. Deswegen müssen Verbraucher genau hinsehen, um die verborgene schlechte Neuigkeit zu entdecken.

Verteuerung überprüfen

Dem vzbv zufolge sollten Kunden ihren Vertrag kündigen, wenn eine zu hohe Preiserhöhung ansteht. Der Verband will aufgrund vermehrter Beschwerden die Schreiben von Energieanbietern genauer unter die Lupe nehmen. Verbraucher, die aktuell oder in den vergangenen Jahren eine Preiserhöhung erhalten haben, sind aufgefordert, sich zu melden und ihre relevanten Unterlagen hochzuladen. Das soll neue Erkenntnisse über die Verteuerung bringen und so dabei helfen, die Interessen der Verbraucher zu schützen.

(Ende)
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Ansprechpartner: Georg Haas
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