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pts20200324041 Medizin/Wellness, Handel/Dienstleistungen

24-Stunden-Betreuung in Zeiten des Coronavirus: Es besteht Handlungsbedarf


Wien (pts041/24.03.2020/16:10) - Im gesamten Pflegesystem sei die Lage auf Grund des Coronavirus "angespannt", heißt es aus dem Sozialministerium, zuallererst aber in der 24-Stunden-Betreuung. In Krisensituationen zeigt sich immer, was gut und was schlecht funktioniert und wo die Lücken im System sind. Rund 66.000 Betreuungskräfte pendeln im Normalfall zwischen Österreich und ihren Heimatländern. Wir zeigen hier, wie diese Ausnahmesituation zum jetzigen Zeitpunkt - zum Schutz der am höchsten gefährdeten Gruppe - dennoch bewältigt werden kann. Eine Situationsbeschreibung von der 24-Stunden-Betreuung Vermittlungsagentur Help-24 GmbH aus Wien Floridsdorf.

"Fakt ist, dass viele Betreuungskräfte zurzeit nicht ausreisen können, weil die Grenzen dicht sind oder sie zu Hause in Quarantäne gehen müssten. Auf Grund des Verdienstentganges ist das für viele BetreuerInnen allerdings keine Alternative", so Christian Wegscheider, Geschäftsführer von Help-24 GmbH. "Also blieben viele in Österreich, bevor die Grenzen geschlossen wurden. Wofür wir sehr dankbar sind, weil ansonsten von heute auf morgen das System zusammengebrochen wäre."

Generell ist das Modell der 24-Stunden-Betreuung ein sehr sicheres, was die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus betrifft. Anders als in Pflegeheimen, betreut nur eine Betreuungskraft einen zu Betreuenden. Das Virus kann sich somit nicht weiterverbreiten, sofern die Betreuungskraft ebenso nicht das Haus verlässt. Das kommt in der Regel sowieso nur eingeschränkt vor.

Wir von Help-24 haben bereits vor 2 Wochen mit den Angehörigen unserer zu betreuenden Personen persönlichen Kontakt aufgenommen, um herauszufinden, wer im Notfall die Betreuung übernehmen oder Besorgungen und Einkäufe erledigen kann. Mit dieser Bestandsaufnahme konnten wir uns darauf einstellen, organisieren und Szenarien erarbeiten. Seitdem sind wir auch im laufenden Kontakt mit anderen Agenturen, dem Gesundheitsministerium und der Wirtschaftskammer.

All unsere Mitarbeiter bei Help-24 sind jetzt im Dauereinsatz für unsere Kundinnen und Kunden und unsere Betreuungskräfte. Wir halten laufenden Kontakt zu ihnen und unterstützen sie, wo wir nur können. Wo Angehörige jetzt selbst Tätigkeiten übernehmen können, schaffen wir freie Kapazitäten für eventuelle Engpässe. Unsere diplomierten Kranken- und Gesundheitspflegefachkräfte (DGKPs) sind erste Anlaufstelle, beruhigen, informieren, geben Hilfestellung, konkrete Ratschläge und pflegerische Anweisungen übers Telefon oder per Mail und sind rund um die Uhr erreichbar. Wo keine Angehörigen für Einkäufe oder andere Besorgungen (z.B. Medikamente) zur Verfügung stehen, übernimmt das Help-24. Hauptsache unsere Betreuungskräfte bleiben jetzt zu Hause bei der zu betreuenden Person. Das ist das Allerwichtigste!

Vergessen wir bitte nicht den Druck, dem alle Betreuungskräfte gerade ausgesetzt sind. Ihre Familien sind weit weg. Gerade in schwierigen Situationen wünschen wir uns doch alle bei unseren Liebsten zu sein und brauchen Rückhalt. Für jeden von uns ist der Ausnahmezustand auf Grund des Coronavirus jetzt eine große Belastung, aber für 24-Stunden-Betreuungskräfte ist das noch ein Stück mehr. Diese Menschen leisten jetzt Außergewöhnliches!

Unsere österreichische Bundesregierung arbeitet gerade gemeinsam mit der Wirtschaftskammer an einer Lösung. Einerseits werden ehemalige Zivildiener rekrutiert, um kurzfristige Engpässe überbrücken zu können, und andererseits versucht man gerade Betreuerinnen und Betreuer aus Rumänien bzw. Bulgarien über den Luftweg nach Österreich zu bringen. Bevor sie allerdings zu den zu betreuenden Menschen dürfen, müssen sie einen 3 Tage alten negativen Corona-Test aus ihrem Heimatland vorweisen oder in Österreich 14 Tage in Quarantäne. Hotels seien angeblich schon für diesen Fall vorbereitet. Aber ab Anfang April könnten diese dann im Einsatz sein. Eine vielversprechende Lösung.

Abschließend sagt Christian Wegscheider: "Wir befinden uns in einer absoluten Ausnahmesituation und jetzt geht es darum, jedes einzelne Leben unserer Kundinnen und Kunden zu schützen. Und dafür tun wir alles Menschenmögliche. Ein großes Dankeschön an alle, die jetzt mit anpacken und Verständnis zeigen. Leider müssen wir damit rechnen, dass dieser Zustand noch einige Wochen dauern wird. Halten wir zusammen. Gemeinsam schaffen wir das."

Help-24 GmbH ist ein österreichisches Unternehmen mit österreichischer Unternehmensführung, das seit 2012 mehr als 300 Pflegebedürftige betreut und seinen Firmensitz in Wien Floridsdorf hat. Rund 120 Pflegerinnen und Pfleger sind im Dauereinsatz für Menschen, die zu Hause Betreuung benötigen. Für Help-24 steht der Mensch und sein Wohlbefinden an oberster Stelle. Das gilt sowohl für den Patienten als auch für das Pflegepersonal. Freude am Leben lautet das Prinzip!

(Ende)
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