Hightech

HIGHTECH

25.09.2020 - 11:00 | Schneider Electric GmbH
25.09.2020 - 10:30 | pressetext.redaktion
25.09.2020 - 09:45 | Canon Austria GmbH

BUSINESS

25.09.2020 - 12:30 | pressetext.redaktion
25.09.2020 - 11:10 | PRofessional PR
25.09.2020 - 10:40 | B&C Privatstiftung

MEDIEN

25.09.2020 - 13:30 | pressetext.redaktion
25.09.2020 - 10:30 | Kelly Ges.m.b.H.
25.09.2020 - 06:10 | pressetext.redaktion

LEBEN

25.09.2020 - 15:30 | Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
25.09.2020 - 11:30 | pressetext.redaktion
25.09.2020 - 10:30 | Verein "Spielerhilfe"
pte20190517024 Forschung/Entwicklung, Produkte/Innovationen

Box-Roboter mutiert zum Sparringspartner

Skurrile Maschine von Forschern der University of Portsmouth simuliert echten Gegner in VR-Spiel


Roboter-Kampf: Maschine kann zurückschlagen (Foto: youtube.com, James Bruton)
Roboter-Kampf: Maschine kann zurückschlagen (Foto: youtube.com, James Bruton)

Portsmouth/Wien (pte024/17.05.2019/12:30) - Studenten der University of Portsmouth http://port.ac.uk haben gemeinsam mit dem Robotik-Ingenieur James Bruton eine Maschine entwickelt, die wie ein Boxer zuschlagen kann und so bei VR-Spielen einen physischen Gegner darstellt. So lässt sich ein tatsächlicher Kampf in Echtzeit simulieren. Spieler sind zwar nicht in Gefahr, spüren aber die Angriffe des Gegners.

Physisches Feedback wichtig

"Grundsätzlich ist es bei VR-Anwendungen sehr hilfreich, ein physisches Feedback zu haben. Das trifft nicht nur auf Spiele zu. Wenn man zum Beispiel ein virtuelles Tablet vor sich hat und darauf Knöpfe drücken muss, ist es sehr gewöhnungsbedürftig, diese nicht zu spüren. Hier gibt es viele Möglichkeiten, eine haptische Erfahrung herzustellen. Dabei können ganz banale Objekte verwendet werden, wie beispielsweise ein Holzbrett in Form eines Tablets", sagt Gerd Hesina, Geschäftsführer des Zentrums für Virtual Reality und Visualisierung http://vrvis.at , gegenüber pressetext.

Der Roboter hat einen hölzernen Unterbau und bewegt sich auf Rädern, mit denen er sich auch im Stand drehen kann. Und er hat pneumatische Arme aus dem 3D-Drucker, mit denen er Schläge austeilt. Er kann sich auch zur Seite neigen, um aus unterschiedlichen Winkeln anzugreifen. Da der Spieler mit einer Rüstung ausgestattet ist, der Apparat Boxhandschuhe trägt und nicht übermäßig fest zuschlägt, sind seine Angriffe nicht wirklich gefährlich.

Unreal Engine 4 im Einsatz

Der Spieler trägt eine VR-Brille, wodurch ihm der Roboter im Spiel als eine bedrohliche Kampfmaschine erscheint. Mit einem kleinen Schläger aus Schaumstoff, der im Spiel eine mächtige Waffe ist, kann man den Kontrahenten selbst attackieren. Der Spieler hat auch einen Schild, mit dem er sich vor den Angriffen des Roboters schützen kann. Die Bewegungen von Spieler und Roboter werden mit Sensoren verfolgt und auf den Bildschirm übertragen. Momentan funktioniert diese Anwendung nur bei einem von den Studenten speziell für den Roboter entwickelten VR-Spiel, das die Unreal Engine 4 verwendet.

Laut Hesina führen haptische Gegenstände zu Schwierigkeiten für das Gesamtsystem. "Man muss genau tracken, wo sich das Objekt befindet, wenn es da auch nur eine Abweichung von mehreren Millimetern gibt, kann das störender sein, als wenn gar kein Objekt da wäre. Einfacher ist es, wenn man einen Controller in der Hand hat. Dann ist die VR-Erfahrung so wie für viele eher gewohnte Arbeiten an einem Bildschirm", so Hesina.



(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Georg Haas
Tel.: +43-1-81140-306
E-Mail: haas@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.403 Abonnenten
|
183.386 Meldungen
|
75.043 Pressefotos

IR-NEWS

25.09.2020 - 20:00 | SCI AG
25.09.2020 - 18:45 | BAWAG Group AG
25.09.2020 - 18:30 | 4basebio AG
Top