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pte20181211001 Forschung/Entwicklung, Medizin/Wellness

Gensequenzierung der Schwalbe gelungen

Wissenschaftler-Team sieht immense Bedeutung für lebenswichtige Erbanlagen vieler Spezies


Schwalbe: Forscher entschlüsseln Genom (Foto: pixabay.com, sheldongold)
Schwalbe: Forscher entschlüsseln Genom (Foto: pixabay.com, sheldongold)

Mailand/Pomona (pte001/11.12.2018/06:00) - Die vollständige Gensequezierung des Genoms der Schwalbe ist Forschern der Università Statale di Milano http://unimi.it zusammen mit Kollegen der California State Polytechnic University http://www.cpp.edu und der Università di Pavia http://unipd.it gelungen. Die Ergebnisse gelten als sehr bedeutend, da sie grundlegende Informationen über die zum Überleben wichtigen Gene liefern.

Anpassungsfähigkeit im Fokus

Vor allem wegen ihrer Fähigkeit, auch nach längerer Migration immer wieder an ihren Ausgangspunkt zurückzufinden, hat die Schwalbe eine hohe kulturelle Symbolkraft. Der zuletzt zu beobachtende und teilweise durch den Klimawandel bedingte Rückgang der Populationen ist deshalb ein beliebtes Forschungsobjekt. "Die im Genom enthaltenen Informationen ermöglichen globale Erkenntnisse über evolutorische und rezessive Vorgänge, da sie auch die Anpassungsmechanismen enthalten, die das Überleben der Spezies in einer Zeit großer klimatischer Veränderungen ermöglichen", so Projektleiter Nicola Saino.

Die phänotypischen Merkmale von Organismen, angefangen von Physiologie und Morphologie, bis hin zu den Verhaltensmustern, sind durch umweltspezifische und genetische Einflüsse bedingt. Ihrer Erforschung waren bislang jedoch durch das Fehlen detallierter Informationen zum Genom enge Grenzen gesetzt. "Dank einer innovativen, die einzelnen DNA-Moleküle sichtbar machenden Technik sind wir jetzt in der Lage, die gesamte Geninformation zu jedem einzelnen Chromosom fehlerlos und vollständig zu erfassen", erklärt Saino.

Kooperation mit Hightech-Firmen

Die Forscher haben bei ihrer Arbeit auf das Know-how der US-Firmen Bionano Genomics http://bionanogenomics.com und Pacific Biosciences http://pacb.com zurückgegriffen. Das dazugehörige technische Datenmaterial wird jetzt vom Functional Genomics Center http://www.fgcz.ch in Zürich kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Untersuchung wurde von der Fondazione Comunitaria della Provinci di Lodi http://fondazionelodi.org finanziell unterstützt. Details wurden in der Fachzeitschrift Gigascience publiziert.

(Ende)
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