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pte20180925004 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen

Zögerliche Chefs haben rebellische Mitarbeiter

Lassen sich Vorgesetzte mit Entscheidungen zu viel Zeit, reagieren Angestellte oftmals destruktiv

Streit: Ein zögerlicher Chef löst Konflikte aus (Foto: pixelio.de, rico kühnel)
Streit: Ein zögerlicher Chef löst Konflikte aus (Foto: pixelio.de, rico kühnel)

Exeter (pte004/25.09.2018/06:15) - Vorgesetzte, die Entscheidungen nur zögerlich treffen, tragen zu einem destruktiven Verhalten ihrer Mitarbeiter bei. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung von Forschern der University of Exeter http://exeter.ac.uk hervor. Dabei nehmen abnormale und unerfreuliche Verhaltensweisen, wie unbegründete Krankenstände und Beleidigungen von Kollegen, überhand. Sogar Diebstahl von Büro-Equipment kann ein Resultat fehlender Entschlossenheit von Vorgesetzten sein.

Pflichtbewusstsein schwindet

Für die Studie haben die Forscher Daten von 290 Angestellten untersucht, wenn Vorgesetzte Entscheidungen aufschieben. Zusätzlich wurden Daten von 250 weiteren Mitarbeitern und 23 ihrer Vorgesetzten einer chinesischen Textilmanufaktur einbezogen. Die Angestellten wurden zu ihrem Verhältnis zum Boss befragt, während die Vorgesetzten beurteilen sollten, wie gewissenhaft ihre Mitarbeiter sind und ob sich diese dem Unternehmen verpflichtet fühlen.

Die Ergebnisse zeigen, dass aufschiebendes Entscheidungsverhalten der Chefetage destruktive Verhaltensweisen der Mitarbeiter zur Folge hat. "Wenn Chefs ihre Arbeit nicht fristgerecht erledigen, führt dies für andere zu Problemen. Dadurch entstehen auf Seiten der Mitarbeiter Frustrationen, die zum Nachlassen des Pflichtbewusstseins führen", schildert Allan Lee von der University of Exeter. Bei einer guten Beziehung zum Chef sei dessen zögerliches Verhalten weniger schädlich für das Unternehmensklima.

Trainingsprogramme als Lösung

Die Wissenschaftler sehen mehrere Lösungsansätze: Zum einen können Mitarbeiter versuchen, der Entscheidungsunfähigkeit ihrer Vorgesetzten auf den Grund zu gehen. Zum anderen können sie den Entscheidungsfindungsprozess aktiv unterstützen. Zusätzlich sollten in jedem Unternehmen Trainingsprogramme zur Verfügung stehen, welche zu einer Verbesserung des Verhältnisses zwischen Angestellten sowie ihren Vorgesetzten beitragen.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Carolina Schmolmüller
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