Medien

HIGHTECH

26.09.2018 - 06:15 | pressetext.redaktion
26.09.2018 - 02:30 | eyeson
25.09.2018 - 15:55 | Shepard Fox Communications

BUSINESS

MEDIEN

26.09.2018 - 06:05 | pressetext.redaktion
25.09.2018 - 11:30 | pressetext.redaktion
25.09.2018 - 09:15 | der Kunstraum

LEBEN

26.09.2018 - 06:00 | pressetext.redaktion
25.09.2018 - 15:40 | B&K - Bettschart&Kofler Kommunikationsberatung
25.09.2018 - 14:10 | Hennrich.PR
pte20180830002 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation

Chinas Kindergärten setzen auf Robo-Erzieher

"Keeko" gibt direktes Feedback und soll logisches Denken bei Heranwachsenden gezielt fördern

Roboter
Roboter "Keeko": Kinder kommunizieren mit einer Maschine (Foto: iKeeko.com)

Peking (pte002/30.08.2018/06:05) - Über 600 chinesische Kindergärten setzen mittlerweile auf den Roboter "Keeko" http://ikeeko.com , ein knapp 60 Zentimeter großes mobiles Gerät, das Geschichten erzählen kann und Kindern Logik-Rätsel stellt. Durch eingebaute Kameras und ein ausgeklügeltes Navigationssystem soll das Modell Kinder ähnlich wie ein Pädagoge beschäftigen.

Emotionen und Ausdruck

"Bildung ist heute keine Einbahnstraße mehr, in der der Lehrer unterrichten und die Schüler lernen", erklärt die Lehrerin Candy Xiong, die nun mit Keeko Robot Xiamen Technology zusammenarbeitet. Über ein Display am Kopf kann Keeko Emotionen und Gesichtsausdrücke anzeigen. Eine Kamera direkt auf der Front erlaubt es zudem, Video-Journale aufzuzeichnen und die Interaktion mit den Kindern nachzuverfolgen.

Der Roboter soll bereits im Kindergarten mit Wissensaufgaben das logische Denken vorantreiben und die Kinder sinnvoll beschäftigen. Jedes Mal, wenn die Kinder auf eine Frage richtig antworten, reagiert das Gerät deutlich mit Freude: Das digitale Gesicht blitzt auf und zeigt herzförmige Augen. Die Keeko-Roboter sind mittlerweile in mehr als 600 Kindergärten Chinas vertreten. Die Entwickler hoffen in großen Schritten auch in weitere Teile Südostasiens zu expandieren.

Global wachsender Markt

In China werden schon seit längerem Roboter entwickelt, um beispielsweise Lebensmittel zu liefern, älteren Menschen Gesellschaft zu leisten, Rechtsberatung zu liefern und jetzt auch Pädagogen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Nach Angaben der International Federation of Robots http://ifr.org hat die Volksrepublik mit rund 340.000 Einheiten in Fabriken und Co derzeit den weltweit größten Industrieroboterbestand.

Der Markt für Serviceroboter, also etwa Geräte für spezialisierte medizinische Zwecke bis hin zu automatisierten Staubsaugern, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 aktuellen Schätzungen nach rund 1,32 Mrd. Dollar erwirtschaftet. Laut Marktforscher Research In China soll dieses Segment bis 2022 noch einmal auf 4,9 Mrd. Dollar wachsen.



(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Sabrina Manzey
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail: manzey@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.205 Abonnenten
|
166.229 Meldungen
|
65.433 Pressefotos
Top