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pte20180809017 Unternehmen/Finanzen, Politik/Recht

Türkische Lira weiter auf Talfahrt

Lösung des Konflikts mit den USA für Märkte unverzichtbar


Lira: US-Spannungen machen Druck (Foto: PublicDomainPictures, pixabay.com)
Lira: US-Spannungen machen Druck (Foto: PublicDomainPictures, pixabay.com)

London (pte017/09.08.2018/12:30) - Die türkische Lira ist heute, Donnerstag, im frühen Handel in London um rund drei Prozent gefallen. Dabei hat sie einen neuen historischen Tiefstand erreicht. Damit geht die Talfahrt der türkischen Währung weiter, nachdem diese schon am Montag aufgrund der Spannungen zu den USA massiv eingebrochen war. Eine Auflösung des politischen Konflikts wird wirtschaftlich immer dringlicher.

Freier Fall

Bereits am Montag hat die Türkische Lira 5,5 Prozent ihres Werts verloren, heute Vormittag war der Dollar zeitweilig auf einem Höchststand von 5,4487 Dollar. Damit setzt sich eine Talfahrt fort, in der die türkische Währung auch gegenüber dem Euro seit Jahresbeginn mehr als ein Viertel ihres Werts verloren hat. Zeitgleich dreht sich die Inflationsspirale, im Juli lag diese bei 15,9 Prozent. Zudem kommen bei Investoren mittlerweile Zweifel an der Unabhängigkeit der Zentralbank auf, da diese im Vormonat trotz hoher Preiszuwächse entgegen Markterwartungen auf eine Zinserhöhung verzichtet hat.

Die anhaltenden Spannungen mit den USA um den inhaftierten US-Pastor Andrew Brunson, die mittlerweile zu gegenseitigen Sanktionen gegen Politiker geführt haben, helfen da wenig. Das gestrige Treffen türkischer Offizieller mit dem State Department hat offenbar wenig gebracht. "Die Türken brauchen so schnell wie möglich eine Lösung, denn die Märkte halten die Unsicherheit derzeit nicht aus", warnt Timothy Ash, Emerging-Markets-Experte bei BlueBay Asset Management http://bluebay.com , gegenüber der "Financial Times". Die USA hätten zwar wenig Druck, einen Kompromiss zu finden, aber die türkischen Märkte brauchen diesen dringend.

(Ende)
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