Medien

MEDIEN

13.12.2018 - 13:31 | pressetext.redaktion
13.12.2018 - 11:35 | Fachhochschule St. Pölten
13.12.2018 - 06:05 | pressetext.redaktion

LEBEN

14.12.2018 - 06:00 | pressetext.redaktion
13.12.2018 - 16:10 | Pöhacker Sabine - comm:unications
13.12.2018 - 15:45 | KLIPP Frisör GmbH
pte20180809002 Medien/Kommunikation, Medizin/Wellness

Junge Nutzer holen sich Gesundheitstipps online

Großteil der User zwischen 14 und 22 sucht Rat bei YouTube und Co

Online-Suche: Teenager googeln Depressionen (Foto: I-vista, pixelio.de)
Online-Suche: Teenager googeln Depressionen (Foto: I-vista, pixelio.de)

San Francisco (pte002/09.08.2018/06:05) - Neun von zehn Teenagern und jungen Erwachsenen geben an, dass sie online regelmäßig nach Gesundheitsinformationen suchen. Besonders im Fokus stehen dabei Themen rund um Fitness, oft geht es aber auch um psychologische Probleme wie Angstzustände und Depressionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des Non-Profit-Unternehmens Hopelab http://hopelab.org . Auch die Kommunikation mit verschiedenen Gesundheitsdienstleistern durch Tools wie Messenger, Apps, und Video-Chats wird bei jüngeren Nutzern zunehmend beliebter.

Chats beliebt

Für die Studie befragten die Researcher 1.300 junge Menschen zwischen 14 und 22 Jahren. Es stellte sich heraus, dass junge Verbraucher mobile und digitale Tools für fast alle Bedürfnisse ihrer Gesundheitsforschung nutzen. Fast zwei Drittel (64 Prozent) der jungen Konsumenten geben an, dass sie schon mindestens einmal mobile Apps im Kontext von Gesundheitsthemen verwendet haben, einschließlich Fitness, Schlaf, Meditation oder Medikamentenerinnerungen.

Rund 20 Prozent der Umfrageteilnehmer berichten zudem, dass sie sich online mit Gesundheitsdienstleistern durch Tools wie Messenger, Apps, und Video-Chats verbinden. "Diese Studie zeigt, dass soziale Medien tatsächlich eine Vielzahl von Möglichkeiten für junge Menschen geschaffen haben, sich mit benötigten Gesundheitsressourcen zu verbinden, sie zu teilen oder zu generieren", erklärt Victoria Rideout von Hopelab.

Insgesamt nutzen junge Erwachsene die digitale und mobile Gesundheitsversorgung jedoch häufiger als Teenager: 94 Prozent der betreffenden Nutzergruppe geben zu, dass sie für Gesundheitsinformationen online gehen. Bei Teenagern liegt der entsprechende Vergleichswert bei 79 Prozent.

Rat aus YouTube-Videos

Im Durchschnitt haben junge Erwachsene schon zwei Gesundheits-Apps ausprobiert, während Teenager nur eine nutzen. Auch Blogs zu Gesundheitsthemen spielen bei jungen Leuten eine wichtige Rolle. Rund 61 Prozent der gesamten Befragten geben an, dass sie anderen Menschen zuhören, wenn sie ihre Gesundheitserfahrungen online teilen - durch Podcasts, YouTube-Videos oder andere Publikationsmöglichkeiten. Teenager beschäftigen sich zu einem großen Teil mit psychologischen Problemen. So geben 90 Prozent zu, dass sie online schon mindestens einmal nach Informationen über mentale Problematiken gesucht haben.

Weibliche Nutzer berichten insgesamt häufiger davon, dass sie online Informationen über Angst (55 Prozent vs. 29 Prozent der Männer) oder Depressionen (49 Prozent vs. 27 Prozent der Männer) recherchieren. "Technologie und das Internet haben die Art und Weise verändert, wie Jugendliche und junge Erwachsene nach Informationen suchen, Geschichten und Erfahrungen austauschen und sich wegen Gesundheitsthemen untereinander verbinden", so Susannah Fox von Hopelab abschließend.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Sabrina Manzey
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail: manzey@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.203 Abonnenten
|
168.050 Meldungen
|
66.608 Pressefotos
Top