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Di, 15.05.2018 11:30
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pte20180515021 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Exergaming: Videospiele und Sport gut fürs Gehirn

Denken und Gedächtnisleistung verbessern sich bei Senioren deutlich
Senior beim Exergaming: Körper und Geist sind gut trainierbar (Foto: union.edu)
Senior beim Exergaming: Körper und Geist sind gut trainierbar (Foto: union.edu)

Schenectady (pte021/15.05.2018/11:30) - Ältere mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen, die oft einer Alzheimer-Erkrankung vorangehen, zeigen nach Exergaming
laut einer Studie des Union College http://union.edu Verbesserungen beim komplexen Denken und Gedächtnisaufgaben. Die in "Frontiers in Aging Neuroscience" veröffentlichten Ergebnisse sollen Senioren, Pfleger und Gesundheitsdienstleister ermutigen, Videospiele, die gleichzeitig eine körperliche Aktivität erfordern, öfter einzusetzen.

Beeinträchtigungen entgegenwirken

Frühere Studien von Forschungsleiterin Cay Anderson-Hanley hatten bereits gezeigt, dass Senioren, die Sport betrieben und interaktive Videospiele spielten, mehr Vorteile im Bereich der kognitiven Gesundheit erzielten als jene, die nur Sport betrieben. Für die aktuelle Studie konzentrierten sich die Wissenschaftler auf ältere Erwachsene mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen und jene, bei denen ein Risiko bestand. Leichte kognitive Beeinträchtigungen sind bei Menschen ab 55 Jahren am meisten verbreitet. Laut der Alzheimer's Association weisen mit 65 Jahren bereits rund 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung Anzeichen einer Beeinträchtigung auf.

Zu Beginn der Studie nahmen daran mehr als 100 Senioren teil. Sechs Monate lang setzten 15 Personen, gleich viele Männer wie Frauen, das regelmäßige Exergaming fort. Das Durchschnittsalter lag bei 78 Jahren. Die erste Gruppe mit sieben Personen wurde ersucht, mehrmals pro Woche einen virtuellen Radweg abzufahren. Die zweite Gruppe erhielt eine anspruchsvollere Aufgabe. Sie musste Rad fahren und dabei ein Videospiel absolvieren, bei dem Drachen gejagt und Münzen eingesammelt werden sollten. Die Spezialräder wurden an einer ganzen Reihe von Orten aufgestellt. Dazu gehörten Krankenhäuser, Gemeindezentren und unabhängige Wohngemeinschaften.

Die Ergebnisse wurden mit Daten einer weiteren Gruppe von acht Senioren verglichen, die Games nur auf einem Laptop spielten und jenen einer weiteren Gruppe einer früheren Studie, die nur ein stationäres Fahrrad benutzten, aber nicht spielten. Am Ende der randomisierten klinischen Studie verfügten die Teilnehmer, die einen virtuellen Radweg abgefahren hatten und jene, die Drachen gejagt und Münzen gesammelt hatten, bei exekutiven Funktionen deutlich besser ab. Sie kontrollieren teilweise das Multitasking und das Treffen von Entscheidungen.

Weitere Untersuchungen erforderlich

"Die exekutive Funktion ist wie der CEO des Gehirns. Sie ist der Schlüssel für ein unabhängiges Leben in höherem Alter", betont Anderson-Hanley. Sie ermöglicht es, zwei Töpfe gleichzeitig auf dem Herd stehen zu haben. Diese Funktion stellt sicher, dass man nicht vergisst, dass man Wasser kocht, während gleichzeitig etwas im Ofen ist. Vorteile für beide Gruppen konnten auch beim verbalen Gedächtnis und der körperlichen Funktion festgestellt werden. So könnte es sich für Senioren auszahlen, Exergaming zur täglichen Routine zu machen. Die Forscherin räumt ein, dass eine Untersuchung mit einem größeren Sample für die Bestätigung dieser Forschungsergebnisse erforderlich ist.

Eine der Herausforderungen bestand darin, die Senioren dazu zu motivieren, das Haus für das Exergaming zu verlassen. Das Team arbeitet derzeit an einer Möglichkeit, das Videospiel auf ein iPad zu laden, das sich mit einem stationären Rad verwenden lässt. Laut Anderson-Hanley legen die Ergebnisse nahe, dass die besten Ergebnisse für die Gesundheit des Gehirns durch eine Kombination von geistigen und körperlichen Aktivitäten erzielt werden können.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
Website: www.pressetext.com
pressetext.redaktion
   
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