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pte20180313002 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation

"WeChat" nun für australische Beamte verboten

Aus Angst vor Überwachung wird auch "WhatsApp" noch überprüft

"WeChat": Australien vertraut Chinas Messenger nicht (Foto: blog.wechat.com)

Canberra (pte002/13.03.2018/06:05) - Das australische Verteidigungsministerium hat allen Beamten die Nutzung der chinesischen Messaging-App "WeChat" http://web.wechat.com verboten. Das bedeutet, dass die Installation der Anwendung auf dienstlich genutzten Mobilgeräten aus Angst vor Spionage-Angriffen nun gänzlich untersagt ist.

Keine Unterstützung

Während Facebook noch erlaubt ist, wird der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp ebenso derzeit einer Sicherheitsbewertung unterzogen. "Das Verteidigungsministerium ermöglicht oder unterstützt die Verwendung von nicht autorisierter Software auf Mobilgeräten von Beamten auf keinen Fall - einschließlich der Social-Media-Anwendung We-Chat", lässt das Defence Department gegenüber "CNET" verlauten.

Die Entscheidung für ein Vebot folgt, nachdem ein australischer Geheimdienst 2017 veröffentlichte, er sei von ausländischen Spionage-Aktivitäten "überlastet". Der frühere Chef des Verteidigungsministeriums, Dennis Richardson, enthüllte zudem, dass chinesische Spione "sehr aktiv" innerhalb des Landes seien. Ein Cyber-Sicherheitsexperte mit Verbindungen zur Bundesregierung sagte in einem anonymen Statement, dass die Sorge um WeChat nicht nur wegen der engen Verbindung mit dem chinesischen Staat bestehen würde, sondern auch Zweifel herrschen könnten, wie die Daten eines Nutzers potenziell genutzt würden.

Misstrauen verstärkt sich

Erst im Februar dieses Jahres hatte FBI-Direktor Chris Wray bekräftigt, Produkten chinesischer Telekommunikationsunternehmen wie Huawei und ZTE nicht zu vertrauen. Das australische Verteidigungsministerium schließt sich diesem Misstrauen nun in ersten Maßnahmen an. Das indische Verteidigungsministerium zog bereits im Dezember 2017 die Reißleine und ordnete ein Verbot von WeChat und anderen chinesischen Apps an. Auch hier wird die Befürchtung laut, diese könnten Spionage-Programme oder schadhafte Software enthalten.

(Ende)
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