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Mo, 12.02.2018 06:10
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pte20180212003 Unternehmen/Finanzen, Bildung/Karriere

Ausfällige Vorgesetzte mindern Produktivität

Betroffene Mitarbeiter rächen sich an Unternehmen und Kollegen
Empörter Nörgler: kein idealer Vorgesetzter (Foto: Rainer Sturm, pixelio.de)
Empörter Nörgler: kein idealer Vorgesetzter (Foto: Rainer Sturm, pixelio.de)

Dallas (pte003/12.02.2018/06:10) - Wenn Dienstvorgesetzte sich gegenüber Untergebenen schlecht verhalten und beispielsweise regelmäßig verbal ausfällig werden, hat das für Unternehmen weitreichende Konsequenzen. Das zeigt eine Metastudie von Forschern der University of Texas at Dallas (UTD) http://utdallas.edu . Denn Mitarbeiter rächen sich nicht nur mit unproduktivem Verhalten. Sie lernen auch von ihren Vorgesetzen und verhalten sich dann gegenüber Kollegen schlecht.

Gängiges Problem

Gut ein Achtel der US-Arbeitnehmer leiden unter Vorgesetzten, die sie verbal niedermachen oder anders schlecht behandeln. "Unsere Studie zeigt, dass mit ausfälligen Supervisoren gewisse Kosten verbunden sind, und Führungskräfte, die das machen, daraus keinen Nutzen ziehen", sagt Junfeng Wu, Professor für Organisationen, Strategie und Internationale Betriebsführung an der UTD. Sein Team hat eine Metaanalyse 79 früherer Studien ausgeführt, um die Konsequenzen missbräuchlicher Führung umfassend zu verstehen. Immerhin verursacht diese indirekt hohe Kosten beispielsweise durch Fehlzeiten und geringere Produktivität.

Demnach reagieren Mitarbeiter, die unter oft ausfällig werdenden Vorgesetzten leiden, mit Rache nicht nur an diesen. "Es wird das Wohlergehen der Organisation gefährden, weil die Angestellten organisatorische Devianz zeigen werden, etwa durch Zuspätkommen oder geringere Produktivität", so Wu. Zudem sind Vorgesetzte für ihre Mitarbeiter Vorbilder. Wer unter einem abfälligen, geringschätzenden Supervisor leidet, tendiert dazu, ihn nachzuahmen - was bis zu Mobbing gegenüber Kollegen führt. "Das ist ein sozialer Lerneffekt", warnt der Forscher.

Andere Länder, andere Sitten

In asiatischen Ländern wie China und Japan, wo starke Machtgefälle eher kulturell akzeptiert sind, nehmen Mitarbeiter das auch in Unternehmen eher hin. Das ist allerdings kein Freibrief für geringschätziges Verhalten. "Mitarbeiter finden das immer noch ungerecht und zeigen deviantes Verhalten. Es ist nur nicht so ausgeprägt", sagt Wu. Manager aus solchen Ländern sollten zudem bei Jobs im Westen aufpassen, da hier Mitarbeiter schneller negativ auf unangenehmes Vorgesetztenverhalten reagieren.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Thomas Pichler
Tel.: +43-1-81140-314
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